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Meinersen Kleine Störche werden mühsam aufgepäppelt
Gifhorn Meinersen Kleine Störche werden mühsam aufgepäppelt
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19:00 05.06.2015
Bärbel Rogoschik mit dem Storchennachwuchs: Die Jungtiere werden mit rohem Rindfleisch in Fingernagelgröße, gehackten Mäusen, Fell, Knochen, Federn und Fisch gefüttert. Kottlick Quelle: Hilke Kottlick
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Derzeit ist mächtig was los im Leiferder Nabu-Zentrum. 70 Jungvögel werden dort im Akkord gefüttert. Dazu kommen Hasen und Kaninchen, die laut Zentrumschefin Bärbel Rogoschik Tag und Nacht „alle zwei Stunden eine Pulle leer trinken“.

Unter den 70 Vögeln sind auch vier Störche. Einer wurde von den Eltern aus dem Nest geworfen, drei weitere schlüpften im Brutkasten der Station. Das Quartett ist bereits fit. Es wird laut Rogoschik mit rohem Rindfleisch in Fingernagelgröße gefüttert, gehackte Mäuse, Fell, Knochen und Fisch kommen alle zwei Stunden von sechs Uhr morgens bis 22 Uhr abends ins Nest. Dort nehmen die jungen Störche ihr Futter selbständig auf. Im Alter von drei Wochen erhält jeder Storch etwa ein Kilo Futter pro Tag. Bei mehreren Jungen haben Storcheneltern da gut zu tun, meint Rogoschik.

Im Alter von vier bis fünf Wochen kommen die Störche „in den Kindergarten unter das Carport“, sagt sie. Dort lernen sie von den Altstörchen. Darunter ist Rogoschik zufolge auch eine alte Störchin mit großem Brutpflegetrieb. Sie mache sich als Amme nützlich und füttere den fremden Nachwuchs mit so viel Enthusiasmus, „dass wir aufpassen müssen, dass sie selbst genug Futter behält“. Sind die Kleinen groß, fliegen sie auch auf den Schornstein. Dort werden sie ab und an von den wilden Störchen gefüttert. „Im Gegensatz zu Rabenvögeln kennen Störche die Anzahl ihrer Jungen nicht“, sagt die Zentrumschefin. Angesichts der Vielzahl der Störche werden die Jungen trotz menschlicher Fürsorge aber „nicht auf uns geprägt“, sagt Rogoschik. Das zeigten viele Rückmeldungen über Brutstörche, die in Leiferde aufgezogen wurden.

hik

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