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Kleiderkammer ist schon mit vielem ausgestattet

Flüchtlingshilfe in Meinersen Kleiderkammer ist schon mit vielem ausgestattet

„Jetzt bringen die Leute auch Winterbekleidung“, freuen sich Heike Töpel, Astrid Rinkel und Renate Höper, Mitglieder und Freunde des Flüchtlingshilfevereins der Samtgemeinde Meinersen und n der Kleiderkammer im Einsatz. Die Frauen betrachten einen gespendeten, gut erhaltenen roten Mantel.

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Sortieren gut erhaltene Kleidung: Renate Höper (l.) und Astrid Rinkel.

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen. „Unsere Afrikaner schlottern schon bei Temperaturen unter 24 Grad“, weiß Mitstreiter Ulf Neumann. Er nimmt deshalb gern Mäntel, Jacken, Hosen an, um sie in der neu gegründeten Kleiderkammer über dem Jugendtreff in Meinersen in die Regale zu packen.

Im November öffneten sich erstmals die Türen der neuen Einrichtung. Die Verwaltung stellte den Aktiven des Flüchtlingshilfevereins dafür eine alte Wohnung zur Verfügung. Nach ausgiebiger Renovierungsarbeit mit Hilfe der Flüchtlinge konnten im Spätherbst erste Bekleidungsstücke in die Regale und Küchenutensilien in die Schränke geräumt werden. Dabei wurde Neumann zufolge sogar eine komplette Buchreihe über Nobelpreisträger von 1901 bis 1978 als Spende abgegeben.

Mittlerweile stapeln sich Hosen, Pullis, Mäntel und Schuhe in den Regalen. Oftmals handelt es sich sogar um Markensachen, La Coste ist da zu lesen, genauso Bogner. „Das zeigt, dass die Leute wirklich helfen wollen“, meint Neumann. Es hat sich in der Samtgemeinde Meinersen offenbar herum gesprochen, dass in der Kleiderkammer in der Schmiedestraße 9 donnerstags von 16 bis 18 Uhr gut erhaltene Sachen angenommen und sie samstags von 10 bis 11 Uhr anprobiert und abgeholt werden können.

Und wenn die Regale zurzeit auch gut gefüllt sind, mangelt es doch immer wieder an Kinder- und Babybekleidung und vor allem an Wintersachen. Auch Spielsachen sind willkommen, genauso Haushaltsartikel, um die Wohnungen der Flüchtlinge damit auszustatten, sagt Neumann. So berichtet er, dass der Flüchtlingshilfverein bereits die Wohnungen von drei Familien mit Geschirr, Töpfen und weiteren Haushaltswaren versorgt hat.

Etwa zehn ehrenamtliche Helfer arbeiten in der Kleiderkammer, sie wechseln sich ab, weitere helfende Hände sind laut Neumann willkommen.

Das Angebot der Kleiderkammer hat sich herumgesprochen. Und laut Heike Töpel kommen nicht nur Flüchtlinge, um Bekleidung für wenige Cent zu erstehen. So sei kürzlich eine deutsche Familie dort gewesen, um sich etwas auszusuchen.

Nähere Informationen gibt es unter Tel. 01575-3504962.

 hik

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