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Meinersen Käfer seit 50 Jahren im Besitz der Familie Möhle
Gifhorn Meinersen Käfer seit 50 Jahren im Besitz der Familie Möhle
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00:17 18.09.2016
Freuen sich über ihren 50-jährigen Käfer: Andreas und Ute Möhle. Quelle: Hilke Kottlick
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„Mein Vater hat den Käfer 1966 neu gekauft“, erzählt Andreas Möhle. Ein Jahr später gab der Vater das Auto als Jahreswagen an Andreas Möhles Tante ab, erinnert sich der Schornsteinfegermeister aus Ahnsen. Ein Lottogewinn hätte den damals 18-jährigen Wagen mit dem Nummernschild GF-JM-77 beinahe aus der Möhle-Familie vertrieben. „Meine Tante wollte sich von ihren gewonnen 25.000 Mark eigentlich ein neues Auto leisten“, berichtet Möhle. Als Führerscheinneuling habe er sie gefragt, ob er den alten Käfer kaufen könnte. Sie zeigte sich großzügig und der Fahranfänger freute sich über sein erstes eigenes Auto. Das ist heute 32 Jahre her und der alte Käfer ist nach wie vor im Besitz Möhles.

Und das soll auch so bleiben, versichert der Ahnser, der mit seiner Frau Ute gern mit dem Käfer spazieren fährt. Und wenn derzeit bei dem Wagen auch der Tüv abgelaufen ist, so gab es laut Andreas und Ute Möhle im Lauf der vergangenen 50 Jahre kaum Reparaturen - nur „2008 haben wir ihn komplett durchgeschweißt“, blicken Möhles auf den Anlass zurück - der Käfer diente ihnen als ihr Hochzeitsfahrzeug.

Wohnte die Familie bis vor drei Jahren in Wagenhoff, renovierten Möhles in Ahnsen das Haus, in dem sie jetzt wohnen. Während dieser Zeit in Wagenhoff untergestellt, holte Möhle den Volkswagen am 9. September mit einem Trailer nach Ahnsen. „Wir haben dann hier probeweise den Schlüssel rumgedreht und der Motor sprang sofort an“, freute sich nicht nur die Familie über den rüstigen 50-jährigen Veteranen in der Farbe „rubinrot L 456“ mit einem Tachostand von 180.000 Kilometern. Auch 25 Freunde kamen, um auf GF-JM-77 anzustoßen.

hik

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