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Jahresbilanz: Nabu versorgt 2325 Tiere

277 Tiere mehr als im Vorjahr Jahresbilanz: Nabu versorgt 2325 Tiere

Alle Hände voll zu tun hatten die Mitarbeiter des Nabu-Artenschutzzentrums Leiferde im Vorjahr. 2325 Tiere aus 172 Arten wurden versorgt, „277 mehr als im Vorjahr“, sagt Bärbel Rogoschik. Die Zentrums-Chefin präsentierte am Mittwoch mit ihrem Kollegen Joachim Neumann die Jahresbilanz.

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Nabu-Jahresbilanz: Bärbel Rogoschik und Joachim Neumann präsentierten die Zahlen. Unter anderem wurden 232 Reptilien im Zentrum aufgenommen, darunter auch zwei Abgottschlangen.

Quelle: Hilke Kottlick

Leiferde. Hätte es nicht durch die Vogelgrippe einen Aufnahmestopp im Nabu-Zentrum gegeben, wäre die Zahl der 2325 Pfleglinge wohl noch höher ausgefallen, meinte Rogoschik. Es habe viele Anfragen von Behörden, Tierärzten und Bürgern gegeben, wohin sie verletzte Vögel bringen sollten. Das konnten auch die Veterinärämter nicht beantworten, „sie hatten keinen Plan B“, stellt Rogoschik fest. Sie befürchtet, dass die Vogelgrippe erneut auftreten wird und pocht künftig auf „einheitliche Richtlinien“.

Bei den Pflegetieren gehörten laut Rogoschik heimische Singvögel mit 1387 Tieren aus 88 Arten zur größten Gruppe. Hinzu kamen 163 Greifvögel aus acht Arten, darunter allein 79 Turmfalken. Vom Nabu-Wappenvogel, dem Weißstorch, wurden 33 Exemplare gepflegt. Bei den Jungstörchen sei am Gefieder erkennbar gewesen, dass die Nahrungsgrundlage im Wachstum nicht die Beste war. Auch viele Singvögel seien in schlechtem Zustand aufgegriffen worden. Laut Rogoschik eine schlimme Tendenz - „es gab zu wenig Insekten.“

Einen neuen Höchstwert gab es bei den Reptilien. 232 Tiere wurden in 32 Arten gepflegt. Bei den Säugetieren hielten die Igel die Spitze mit 207 Individuen. Als Besonderheit unter den Pfleglingen galten 24 Siebenschläfer, ein Feldhamster und zwei Wildkatzen.

Für erschrockene Postbeamte in Göttingen sorgte laut Neumann ein weiterer Pflegling. Die Postmitarbeiter hätten ein Paket geöffnet, dessen Absender und Adressat kaum lesbar waren. Im Inneren stießen sie auf eine kleine Plastikschachtel. Die wurde geöffnet und laut Neumann „ganz schnell wieder geschlossen“ - denn Goliath saß darin. Eine riesige braune und behaarte Spinne, die bis zu zwölf Zentimeter groß wird und jetzt beim Nabu auf den Abtransport in einen Zoo wartet.

hik

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