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Jaco van Schalkwyk arbeitet im Künstlerhaus

Meinersen: Stipendiat für zwei Monate Jaco van Schalkwyk arbeitet im Künstlerhaus

Neuer Stipendiat im Künstlerhaus: Der Südafrikaner Jaco van Schalkwyk, Jahrgang 1981, lebt und arbeitet nun für zwei Monate in Meinersen. Möglich macht das Projektstipendium ein privater Sponsor.

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Künstlerhaus: Am Mittwoch wurde Jaco van Schalkwyk (2.v.l.) vorgestellt. Er absolviert ein zweimonatiges Projektstipendium.
 

Quelle: Chris Niebuhr

Meinersen.  Ernst Posselt, Vorsitzender des Künstlerhausvereins, freut sich: „Es ist ein tolles Engagement, das Nachahmer finden könnte.“ Der Rolfsbütteler Kurt Müller hat ein Jahresstipendium ausgelobt für das Künstlerhaus. Er war Sommerakademie-Teilnehmer und wollte gerne „auch etwas für das Haus tun“. Die Förderung junger Künstler finde er wichtig und auch den Aspekt der Internationalität dabei bedeutsam, sagt Müller.

Er hatte bei einem Vortrag von Jochen Weise über südafrikanische Künstler die Arbeiten von Jaco van Schalkwyk kennen gelernt und war sofort überzeugt, dass er als Stipendiat in Frage kommt. Jochen Weise hatte als Preisträger der Sylt-Foundation ein Stipendium für einen Aufenthalt in Südafrika erhalten, umgekehrt war Jaco van Schalkwyk auch bereits als Stipendiat der Sylt-Foundation auf Sylt. Nun ist er erneut in Deutschland. Ein weiterer südafrikanischer Künstler wird ihm noch folgen als Stipendiat in Meinersen.

„Es ist sehr wichtig für uns, die Möglichkeit zu bekommen, die Top-Museen der Welt kennen zu lernen und am interkulturellen Austausch teilzuhaben“, sagt Jaco van Schalkwyk. Während seines Aufenthalts wird er nach Paris, Berlin, Hannover und Wolfsburg fahren, einen Workshop auf Sylt machen und einen Vortrag im Künstlerhaus halten am 30. November, verbunden mit einer Ausstellung. Einer seiner Schwerpunkte ist es, das bildhafte Kolonisieren von Reisenden durch Techniken wie Smartphones darzustellen und einen respektvollen Umgang mit anderen Kulturen anzuregen. Dazu macht er unter anderem die von Reisenden per Foto Betrachteten in seinen Bildern und Installationen zu Betrachtern der Ausstellungsbesucher – ein Rollentausch.

Von Chris Niebuhr

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