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Initiative für bezahlbaren Wohnraum

Meinersen Initiative für bezahlbaren Wohnraum

Meinersen. Alleinerziehende oder Rentner kennen die Misere: Bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Abhilfe ist nötig, weiß die Politik. Die Meinerser SPD ergreift jetzt die Initiative, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

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Antrag an den Samtgemeinderat Meinersen: Hans-Henning Wrede (l.) und Carsten Dürkop fordern die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft.

Quelle: Hilke Kottlick

Werden bei Ausweisung neuer Baugebiete Grundstücke für sozialen Wohnungsbau vorgesehen, fehlt es jedoch an Investoren. Das ist Anlass für Hans-Henning Wrede, Chef der SPD-Fraktion im Samtgemeinderat Meinersen, und seinen Stellvertreter Carsten Dürkop die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft zu beantragen.

„Kostete der Quadratmeter früher 5,50 Euro, müssen dafür jetzt sieben Euro gezahlt werden“, sagt Wrede. Eine Alleinerziehende - Nettoeinkommen 1100 Euro - zahlt bei diesem Preis für 60 Quadratmeter 420 Euro, das ist mehr als ein Drittel und nicht zu akzeptieren“, so der SPD-Fraktionschef. „Vor dem Hintergrund des Flüchtlingszustroms, des demografischen Wandels und des verstärkten Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum müssen Lösungen gefunden werden, sozialen Wohnungsbau voranzutreiben“, sagt Dürkop.

Deshalb wollen die SPD-Vertreter in Kooperation mit anderen Gebietseinheiten die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft voran bringen. Gespräche wurden Wrede zufolge bereits mit Sozialdemokraten in Isenbüttel und der Sassenburg geführt. In einer gemeinsamen Wohnungsbaugesellschaft könnten Kräfte und Wissen gebündelt werden, nennt Dürkop Vorteile. Es führe zur geringeren Belastung kommunaler Haushalte. Bauaufträge für sozialen Wohnungsbau könnten aus einer Hand erfolgen, Typenhäuser würden helfen, Baukosten zu senken. Dabei gewährt das Land Dürkop zufolge zinslose Darlehen für die ersten 20 Jahre. Förderfähig seien Maßnahmen, mit mehr als zwei Mietwohnungen.„Dabei liegt die Miete anfangs bei 5,60 Euro pro Quadratmeter.“

hik

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