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Meinersen Horst Berner: Verfall des Okerwehrs stoppen
Gifhorn Meinersen Horst Berner: Verfall des Okerwehrs stoppen
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00:26 06.02.2015
„Außergewöhnliches Bauwerk“: Laut Archivar Horst Berner ist das Holzwehr an der Oker das letzte seiner Bauart in Niedersachsen. Quelle: Hilke Kottlick
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„Es ist ein außergewöhnliches Bauwerk“, sagt der Archivar und setzt sich nun dafür ein, dieses Wehr als Baudenkmal zu pflegen. Der Erhalt kostet jedoch Geld. Und die Frage des Eigentümers und damit der Zuständigkeit - Gemeinde Meinersen, Unterhaltungsverband Oker oder Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Naturschutz (NLWKN) - ist nicht geklärt.

„Der NLWKN hat es saniert und versucht, es jetzt der Gemeinde Meinersen aufzudrücken“, sagt Samtgemeindebürgermeister Heinrich Wrede. „Wir zanken uns schon seit fünf Jahren über die Zuständigkeit“, meint er weiterhin. „Wir sind nicht mehr Eigentümer des Wehres“, hält Thorsten Hartung, Bereichsleiter beim NLWKN dagegen. Genauso wenig sieht sich Dr. Hubertus Köhler vom Unterhaltungsverband Oker in der Pflicht.

Keiner will es haben, keiner möchte zahlen - wie es künftig weitergeht mit diesem Wehr, steht nicht fest. Bis die Zuständigkeit geklärt ist, wird offenbar noch eine Menge Wasser die Oker hinab fließen.

 hik

Meinersen. Horst Berner, Archivar der Samtgemeinde Meinersen, kann auf viele historische Dokumente zurückgreifen, die im Detail das Baudenkmal Okerwehr samt Aalfang beschreiben.

Berner nennt dabei als Quelle auch Notizen des verstorbenen Heimatforschers Dieter Nebelung. Danach wurde das erste Okerwehr 1510 in Meinersen errichtet. Erneuert wurde es in den Jahren 1750 bis 1755. Besondere Bedeutung habe auch der Aalfang erlangt, der am Wehr gebaut wurde, sagt er. Die durch das gewaltige Wehr zu gewinnende Wasserkraft sei ehemals „aller Mühen wert“ gewesen.

Heute wird mit einem 1993 neben der ehemaligen Okermühle erbauten Wasserkraftwerk Energie erzeugt und ins Netz eingespeist.

hik

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