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Hoher Sanierungsbedarf im Rathaus Meinersen

Wasserschäden, marode Balken, beschädigte Gefache: Hoher Sanierungsbedarf im Rathaus Meinersen

Wasserschäden, marode Balken, beschädigte Gefache, Bienenwaben im Gebälk: Eigentlich sollte das historische Rathaus in Meinersen nur einen neuen Anstrich erhalten. Beim näheren Hinsehen entdeckten Fachleute dann eine sanierungsbedürftige Stelle nach der anderen. Dies alles summiert sich.

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Büro ohne Fußboden: Eckhard Montzka (l.) und Maik Marienfeld zeigen die sanierungsbedürftigen Räume und Wände des Meinerser Rathauses.
 

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen.  Die Kosten schätzen Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka und Maik Marienfeld vom Gebäudemanagement auf rund 250.000 Euro, „den Preis eine Einfamilienhauses“.

Schönes altes Fachwerk aus dem 18. Jahrhundert - teure Sanierung auch dank strenger Auflagen des Denkmalschutzes: Montzka und Marienfeld zeigen auf AZ-Anfrage bei einem Rathaus-Rundgang die Balken und Böden, die bereits erneuert wurden und bei denen noch Handlungsbedarf besteht. Sehenswert dabei auch die Fotos, die Marienfeld aufgenommen hat. Sie zeigen Bienenwaben in einer Rathauswand, die wegen des Insektenbaus komplett erneuert werden musste. Weitere Arbeiten wurden im März erforderlich. Fachleute stellten fest, dass ein tragender Balken im Rathaus nach einem Wasserschaden durchgefault war. Eine Sanierung – mit denkmalrechtlicher Genehmigung - war laut Montka ebenso unumgänglich wie die Trocknung vier durchnässter Büros. Für die Mitarbeiter wurden Arbeitscontainer aufgestellt. Aktuell ist derzeit der komplett entfernte Fußboden eines Büros, der erneuert werden muss. Montzka und Marienfeld zeigen zudem an der Wetterseite des Rathauses auf Gefache, die für eine Sanierung bereit farbig markiert sind. Das alles summiert sich. Die Sanierungskosten am Rathaus schätzt Montka dann auch „locker auf den Preis eines Einfamilienhauses“.

Damit nicht genug – Handlungsbedarf bestand auch in Sachen Brandschutz. So wurde im Obergeschoss auf Anregung von Marienfeld mit Genehmigung des Denkmalschutzes eine zweigeteilte Fluchttür eingebaut. Im oberen Bereich wie ein Fenster geöffnet, bietet sie Frischluft und Sicherheit. Eine Fluchtmöglichkeit besteht dagegen, wenn beide Bereiche zugleich geöffnet sind.

Von Hilke Kottlick

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