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Hier haben es derzeit 35 Igel gut

Nabu-Artenschutzzentrum Leiferde Hier haben es derzeit 35 Igel gut

Mal warm, mal kalt – die wechselhaften Temperaturen dieses Winters machen es nötig: Im Leiferder Nabu-Artenschutzzentrum werden derzeit nicht nur viele Igel „eingewintert“, auch ein Feldhamster schlummert dort und träumt vielleicht von leckerem Getreide.

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Leiferde.  Chefin Bärbel Rogoschik berichtet Details. „Wir pflegen zurzeit etwa 35 Igel, davon haben wir 20 eingewintert“, berichtet sie. Das bedeutet, dass diese Stacheltiere jetzt Winterschlaf halten, aber nicht in freier Natur. „Sie schlafen in dem Storchenhaus auf dem Gelände des Nabu Artenschutzzentrums“, berichtet Rogoschik weiterhin. Dort herrschen „konstante Temperaturen und die Tiere haben totale Ruhe“, wie sie sagt. Gleichzeitig habe die Nabu-Besatzung dort die Möglichkeit, die kleinen Säugetiere und den Feldhamster zu überwachen. Sollte eines der Tiere überraschend aufwachen, „stehen auf jeden Fall Futter und Wasser bereit“, sagt sie.

Die wechselhaften Temperaturen dieses Winters machen den Igeln laut Rogoschik zu schaffen. Ab etwa sechs Grad würden sie in den Winterschlaf gehen. Wird es wärmer, „wachen sie auf“. Dabei verbrauchen laut Rogoschik die kleinen Tiere einen Großteil ihrer Fettreserven, die sie benötigen, um über den Winter zu kommen.

Winterschlaf ab etwa sechs Grad

Neben den schlafenden Igeln und dem kleinen Hamster versorgt die Nabu-Crew aktuell auch eine verletzte Schleier-Eule, die laut Rogoschik „irgendwo gegen geflogen“ ist und jetzt in Leiferde gesund gepflegt wird. Diese Eulen gehören zu den Tieren, „die sich keine Fettreserven anfressen können“, informiert die Biologin. Deshalb seien diese – wie sie findet – „schönsten unserer Eulen“ – auf ständige Nahrung angewiesen. Das sei in den vergangenen Jahren aber „mäusetechnisch schlecht gelaufen“, blickt sie unter anderem auf Pestizide, die auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht die Mäuse vergiften – Hauptnahrungsquelle der Schleiereulen.

Von Hilke Kottlick

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