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Hand in Hand: Flüchtlinge verstauen Literatur im Winterquartier

Ehemalige Telefonzelle dient im Waldbad Meinersen als offener Bücherschrank Hand in Hand: Flüchtlinge verstauen Literatur im Winterquartier

Sie zögerten nicht, sie halfen spontan: Die Literatur aus dem offenen Bücherschrank – eine ausgediente Telefonzelle im Meinerser Waldbad – wurde jetzt ins Winterquartier geschafft. Dabei packten sechs Flüchtlinge aus dem Wohnheim in Meinersen mit an.Gemeinsam mit Ellen Reck-Neumann und Ulf Neumann vom Flüchtlingshilfeverein der Samtgemeinde Meinersen bildeten sie ruckzuck eine Kette, um die Kinder- und Erwachsenenliteratur vor Feuchtigkeit zu schützen und winterfest zu verstauen.

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Der Winter naht: Flüchtlinge halfen dabei, die Bücher aus der Telefonzelle im Waldbad Meinersen in Kartons zu verstauen.

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen. Sie zögerten nicht, sie packten mit an: Die Literatur aus dem offenen Bücherschrank – eine ehemalige Telefonzelle aufgestellt im Meinerser Waldbad – wurde jetzt ins Winterquartier geschafft. Dabei packten sechs Flüchtlinge aus dem Wohnheim in Meinersen spontan mit an. Gemeinsam mit Ellen Reck-Neumann und Ulf Neumann vom Flüchtlingshilfeverein der Samtgemeinde Meinersen bildeten sie ruckzuck eine Menschenkette, um die Kinder- und Erwachsenenliteratur vor Feuchtigkeit zu schützen und winterfest zu verstauen.

„Damit die Kinder auch dran kommen, stehen diese Bücher ganz unten in der Telefonzelle“, teilte Ellen Reck-Neumann mit. Und damit im Frühling keine großes Sortieren notwendig wird, wurde alles gleich fein säuberlich getrennt verpackt. Dabei halfen einmal mehr sechs tatkräftige Flüchtlinge. Hand in Hand arbeiteten dabei Zoan Bi Juvenal, Bavi Sagbo Damien, Traore Zana Adama und Coulibaly Arouna von der Elfenbeinküste mit Ismail Marssi aus Marokko und Jilani Benammar aus Tunesien zusammen. In einer Reihe mit Ulf Neumann stehend reichten sie die Bücher weiter, die Ellen Reck-Neumann letztlich fein säuberlich in Pappkartons verstaute.

Ruck zuck waren mit diesem gemeinsamen Einsatz die Bücher kurzfristig verstaut. Was sonst mehr als drei Stunden Zeit gekostet hätte, war innerhalb einer dreiviertel Stunde erledigt.

Die Telefonzelle im Waldbad der Samtgemeinde Meinersen wird während der Saison rege genutzt. Telefonieren kann von dort aus zwar niemand mehr, doch seit dem vergangenen Jahr fungiert diese Zelle als offener Bücherschrank (AZ berichtete). „Drei Bücher ausleihen, drei hinein stellen“, lautet dabei laut Ulf Neumann die Devise. Dabei wird auf Vertrauen und Ehrlichkeit gesetzt.

Von Hilke Kottlick

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