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Großer Schrecken nach Wildschwein-Besuch

Hillerse Großer Schrecken nach Wildschwein-Besuch

Hillerse. Immer noch ist unklar, warum am Sonntag eine Wildschwein-Rotte in Panik durch Hillerse gejagt war (AZ berichtete exklusiv). Für die Bewohner, die einen Schwarzkittel im Wohnzimmer hatten, endete der vierte Advent mit einen gehörigen Schrecken - und stundenlangem Aufräumen.

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Wildschwein-Jagd im Wohnzimmer: Die Aktion endete sowohl für das Tier, als auch für die Hausbewohner glimpflich.

Die milden Temperaturen hatten die Familie dazu verleitet, die Haustür zum Lüften offen zu lassen. Das hätte sie nicht tun sollen. Denn plötzlich gab es ein Rascheln im Flur. „Das wurde immer lauter“, berichtet der 52-jährige Bewohner des Hauses an der Ackernstraße. Beim Nachschauen traute er seinen Augen nicht: Da lief ein Wildschwein durch den Flur.

Zunächst sei das Tier in die Küche gerannt, durch den Hauswirtschaftsraum und wieder in den Flur. Dann in das Wohnzimmer. Geistesgegenwärtig machte der Familienvater die Zimmertür zu und sperrte so das panische Wildschwein ein.

Derweil liefen die Maßnahmen der über Notruf alarmierten Helfer an. Nach etwa einer Stunde sei der Spezialist Heino Krannich mit dem Narkosegewehr vor Ort gewesen, erzählt der Hillerser. Nach der erfolgreichen Betäubung ging die Arbeit für die Bewohner los. „Das Aufräumen hat ein paar Stunden gedauert.“ Er ist froh, dass dieser tierische Besuch glimpflich ausgegangen ist. Niemand von den Bewohnern - der Hillerser, seine Frau, seine Schwiegermutter und die beiden Kinder - sei verletzt worden, das Inventar nicht beschädigt.

„Warum kommt die Rotte durchs Dorf gelaufen?“ Diese Frage stellt sich nicht nur der Hillerser. Eine Treibjagd sei nicht angemeldet gewesen, und auch ein Einzeljäger sei eher unwahrscheinlich, sagt Thomas Reuter, Sprecher der Jägerschaft und der Polizei. „Sonntags ist keine Jagd.“ Es gebe viele andere mögliche Ursachen.

 rtm

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