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Großbrand: Junge (2) weiter in Lebensgefahr

Leiferde Großbrand: Junge (2) weiter in Lebensgefahr

Leiferde. Nach dem Brand in Leiferde - ein Mädchen (1) starb am Sonntag bei einem Großbrand in der Berliner Straße - haben Kripo-Spezialisten damit begonnen, die Ursache für das Feuer zu ergründen. Ein zweijähriger Junge schwebt weiter in Lebensgefahr.

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Großeinsatz in Leiferde: Nach dem Brand eines Wohn- und Geschäftshauses hat die Polizei Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Quelle: Cagla Canidar

„Der Brandort bleibt bis auf Weiteres beschlagnahmt“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter. Bei der Spurensuche, die Mitte der Woche im ausgebrannten Obergeschoss des Wohn- und Geschäftshauses beginnt, würden die Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes durch Sachverständige unterstützt.

Fest stehe inzwischen auch, dass sich die Mutter (23) des getöteten Kleinkindes zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in der Mietwohnung aufgehalten habe. „Bei der Frau, die sich auf das Dach gerettet hat, handelt es sich um eine 19-Jährige“, so Reuter. Sie sei mit dem Bruder (21) der 23-Jährigen befreundet.

Der 21-Jährige, der sich mit seinem erst vier Wochen alten Sohn ebenfalls vor den Flammen auf das Dach gerettet hatte, und die 19-Jährige seien nur leicht verletzt worden. Der zwei Jahre alte Sohn des 21-Jährigen befindet sich weiter in Lebensgefahr. Er erlitt schwere Rauchgasvergiftungen und Brandverletzungen und wird laut Reuter in der Medizinischen Hochschule in Hannover behandelt.

„Für alle Retter, Helfer und die Polizei war es ein belastender Einsatz“, so Reuter. Vier Notfallseelsorger hätten die Einsatzkräfte, Opfer und deren Angehörige betreut. Die 23-Jährige, ihr Bruder, dessen Freundin und die Kinder hätten nun bei Verwandten eine Bleibe gefunden.

Am Gebäude, in dem früher eine Bank untergebracht war, entstand durch Brand und Löschwasser Schaden in Höhe von mehr als 200.000 Euro.

ust

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Leiferde
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