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Meinersen Glockenturm der St. Viti-Kirche steht wieder stabil
Gifhorn Meinersen Glockenturm der St. Viti-Kirche steht wieder stabil
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00:16 14.10.2016
Die morschen Überreste: Pastor Thomas Duntsch hat den vergammelten Balken aus dem Glockenturm in die Kirche gelegt, um die Dramatik zu veranschaulichen.  Quelle: Christina Rudert
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Noch müssen sich die Leiferder aber etwas gedulden: Die Glocken werden erst am Sonntag, 30. Oktober, zur Hubertusmesse der Jägerschaft Gifhorn um 17 Uhr zum ersten Mal wieder erklingen, wie Pastor Thomas Duntsch ankündigt.

Das ist dann rund einen Monat später als ursprünglich gehofft, obwohl die Bauarbeiter schon lange weg sind. „Das liegt daran, dass der Spezial-Zement richtig aushärten muss, durch den der so genannte Unterzug stabilisiert wird“, hat sich Duntsch von den Fachleuten erklären lassen. Er freut sich, dass das Geläut im Dorf vermisst wird.

Wie dramatisch die Situation war, zeigen die Reste des alten Balken, die Duntsch auf einem Tischchen hinten in der Kirche präsentiert: „Komplett morsch. Wahrscheinlich haben die darauf aufliegenden Balken nur noch gehalten, weil sie mit den Enden in die Wand eingemauert waren.“ Die Erklärung ist nahe liegend: Der Balken, 1860 auf der Wetterseite des Glockenturms verbaut, war 150 Jahre der Feuchtigkeit ausgesetzt. „Und die Mauer des Turms ist nicht sehr dick“, sagt Duntsch, der dankbar ist, dass der Schaden überhaupt rechtzeitig entdeckt wurde - „da war Putz davor“.

Für 10.000 Euro - die Kosten trägt komplett der Kirchenkreis - ist jetzt der neue Unterzug eingebaut. Aus Holz, selbstverständlich. „Metall fängt die Schwingungen nicht auf“, sagt Duntsch. Und dann wird nach der Hubertusmesse der Kreisjägerschaft wieder zu Beerdigungen, Taufen, Hochzeiten und an den Wochenenden das Geläut der St. Viti-Kirche ertönen.

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