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Meinersen Gefährlicher Weg zu Kita, Krippe und Schule
Gifhorn Meinersen Gefährlicher Weg zu Kita, Krippe und Schule
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00:16 22.10.2016
Gefahr auf dem Schulweg: In Müden werden jeden Morgen zur gleichen Zeit 280 Kinder zur Grundschule, in die Krippe und die Kita gebracht. Quelle: Hilke Kottlick
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Die Situation zu entschärfen, haben sich Eltern, Lehrer, Politik und Verwaltung vorgenommen. Vorschläge wurden am Mittwoch vor Ort besprochen.

„Das Problem ist bekannt, die Frage ist jetzt, wie legen wir einen Plan drüber?“, meinte Horst Schiesgeries. Der Müdener Bürgermeister wartete gestern ab 7.30 Uhr gemeinsam mit Eltern, Vertretern aus Schule, Kita und Krippe sowie Gemeindedirektor Eckhard Montzka vor Ort darauf, dass die Kinder zur Schule, Krippe und Kita gebracht wurden. Kurz vor acht Uhr begann das allmorgendliche Chaos - zwischen parkenden Bussen und vielen Autos von Eltern, die ihre Sprösslinge vor die Schule chauffierten, wuselten die Kinder über die Straße.

„Alle Busse kommen auf einmal“, sagte Merle Reinike, ebenso wie Sandra Börner Elternvertreterin.„Wir appellieren immer wieder an die Eltern, die Schüler nicht direkt vor die Schule zu fahren, sondern sie am Sportheim aussteigen zu lassen“, nannte Michaela Wohlgemuth, Rektorin der Grundschule, einen Vorschlag, das Verkehrschaos zu entzerren. Ihr Appell wurde ebenso erörtert wie die Anlage eines Zebrastreifens, die Einrichtung einer Tempo-30-Zone, das Sichtbarmachen des Schulweges für die Kinder oder das Sperren der Parkplatzausfahrt in Richtung Schule - was laut Montzka mit wenigen Mitteln kurzfristig umzusetzen sei.

Er schlug zudem vor, den Auftrag des Verkehrsplaners, der derzeit daran arbeitet, die Situation am Meinerser Gajenberg zu beruhigen, auf Müden zu erweitern. Den Gedanken nahm Schiesgeries auf, der Studenten mit dem Entwurf eines Konzeptes beauftragten will, um den Verkehr rund um Schule, Kita und Krippe zu entschärfen.

hik

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