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Meinersen Gastschüler aus Europa besuchen heilpädagogischen Bauernhof
Gifhorn Meinersen Gastschüler aus Europa besuchen heilpädagogischen Bauernhof
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08:00 29.09.2018
„Schweine-Müsli“ für alle: Hofleiter Roland Bursian (l.) bot den internationalen Gästen an, das Tierfutter zu kosten. Quelle: Ron Niebuhr
Ahnsen/Isenbüttel

Das Meinerser Sibylla-Merian-Gymnasium beteiligt sich am europäischen Austauschprogramm Erasmus Plus. In dessen Rahmen läuft das Projekt „Green School in Boxes“. Gemeinsam mit internationalen Gästen lernten die Gymnasiasten gestern Der Hof in Isenbüttel kennen.

Der Hof vermarktet seine Produkte regional

Der heilpädagogische Bauernhof unter Leitung von Roland Bursian ist nicht nur ein Biolandbetrieb, sondern auch ein herausragendes Beispiel für regionale Erzeugung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte. „Unsere Eier zum Beispiel verkaufen wir nur direkt im Hofladen und auf Wochenmärkten in der Umgebung“, berichtete Bursian den Schülern.

Gastschüler aus den Niederlanden, Dänemark und Schweden

Die Jugendlichen aus Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Schweden verfolgten gespannt, was ihnen der Hofleiter über nachhaltige Landwirtschaft erzählte. Sie fragten nach – und scheuten sich auch nicht, mal das von Bursian als „Schweine-Müsli“ angepriesene Tierfutter zu kosten.

Das war „völlig unbedenklich“, denn es waren ausschließlich Naturprodukte drin. Und: „Schweine fressen im Grunde alles, was auch ihr gern mögt“, sagte Bursian. Chips und Cola bekommen die Borstenviecher trotzdem nicht, denn: „Verarbeitete Nahrung ist nicht gut für sie“, sagte der Hofleiter.

Projekt „Green School in Boxes“ für den Klimaschutz

Der inhaltliche Schwerpunkt von „Green School in Boxes“ liegt auf dem Klimaschutz. „Dabei stellen wir uns auch die Frage, wie jeder einzelne etwas dazu beitragen kann“, erklärte Lehrerin Dorit Meyner. Etwa, in dem man Produkte bevorzugt, die mit kurzen Transportwegen erzeugt und vermarktet werden. Daher bot sich der Besuch auf Der Hof für die Gymnasiasten an.

Und Bursian vermittele den Schülern das „wirklich toll“, sagte Meyner. Zudem spielt für Der Hof nicht bloß Klimaschutz eine Rolle: „Unsere Philiosophie ist, dass es die Tiere bei uns so gut wie irgend möglich haben sollen“, sagte Bursian.

Von Ron Niebuhr

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