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Meinersen Friedhofsgebühren werden neu berechnet
Gifhorn Meinersen Friedhofsgebühren werden neu berechnet
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10:00 24.08.2018
Neuberechnung der Friedhofsgebühren: In der Samtgemeinde Meinersen wird über eine andere Kalkulation nachgedacht. Quelle: Paul Fischer
Leiferde

Der Haushaltsausschuss der Samtgemeinde Meinersen befasste sich nun mit der Neufassung der Friedhofsgebührensatzung. Dazu wurde eine Neukalkulation der Gebühren für die Jahre 2018 bis 2020 ausgeschrieben. Ferner wurde eine Nachkalkulation für die Haushaltsjahre 2014 bis 2016 aufgestellt.

Defizit in den Jahren 2014 bis 2016

Sebastian Hagedorn präsentierte die Ergebnisse der Kalkulationen. Von 2014 bis 2016 ergaben die Beträge im Bestattungswesen gegenüber den gebührenfähigen Aufwendungen ein Defizit von etwa 124.000 Euro. Auch für den Zeitraum 2018 bis 2020 wurden die gebührenfähigen Kosten im Bestattungswesen ermittelt. Die Gebührentarife wurden für alle 16 Friedhöfe der Samtgemeinde einheitlich errechnet.

Gebühren werden zusammengeführt

Die Friedhofsunterhaltungsgebühren und die Gebühren für jährliche Kontrollen von Grabmalen und Einfassungen werden zusammengeführt. Neue Tarife einer zusätzlichen Bestattung in bestehende Grabstätten werden in die Satzung mit aufgenommen. Eine vorzeitige Grabrückgabe und eine Verwaltungsgebühr für Genehmigungen sind vorgesehen.

Kölner Modell als Vorbild

Ein Erwerb von Nutzungsrechten an Grabstellen nach dem „Kölner Modell“ ist vorgesehen. Dadurch wird nicht nur die Größe der Grabstelle, sondern auch die Infrastruktur des Friedhofs wie Parkplätze, Wege, Verwaltungspersonal und Park-Charakter in der Gebühr berücksichtigt. In Folge dessen werden die Erdbestattungen nicht wesentlich kostenintensiver sein als die Urnenbestattungen. Auch die Kosten für die Kapellennutzung wurde bedacht.

Weitere Beratung in den Fraktionen

Der Ausschuss war sich darüber einig, dass mit diesem Konzept ein neues Berechnungssystem geschaffen wird, welches in Zukunft weitere Berechnungen der Gebühren auf feste Füße stellen wird. Da jedoch noch Klärungsbedarf in den Fraktionen herrscht, wurde der Antrag zunächst dorthin verwiesen.

Von Paul Fischer

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