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Meinersen Fridolin und Mai werfen drei Jungstörche aus dem Nest
Gifhorn Meinersen Fridolin und Mai werfen drei Jungstörche aus dem Nest
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13:01 28.05.2018
Nahrungsknappheit: Das Leiferder Storchenpaar Fridolin und Mai hat drei von vier Storchenjungen aus dem Nest geschmissen. Quelle: Nabu/Bärbel Rogoschik
Leiferde

Vor zwei Wochen konnte der Nabu noch die freudige Nachricht verkünden, dass Storch Fridolin und seine neue Partnerin Mai Nachwuchs haben. War zunächst von drei Storchenjungen die Rede, ergaben Beobachtungen von Weißstorchenbetreuer Hans Jürgen Behrmann in den vergangenen Tagen, dass insgesamt sogar vier Junge geschlüpft waren. Allerdings haben die Elterntiere inzwischen drei aus dem Nest geworfen. Die Webcam des Nabu zeigt derzeit noch einen Jungstorch.

„Das warme Wetter und die mangelnde Feuchtigkeit bedeuten Nahrungsknappheit für die Weißstörche, die ihre Jungen in der ersten Lebensspanne vornehmlich mit Regenwürmern, Insektenlarven, Heuschrecken, Laufkäfern und jungen Amphibien versorgen müssen“, erläutert Paul Heintzen, Tierpfleger im Nabu-Zentrum.

Auf den Wiesen ist für die Störche nicht viel zu holen

Dass Fridolin und Mai drei Jungstörche aus dem Nest schmissen, zeige die Verzweiflung der Tiere, die selbst Hunger hätten und für ihre Jungen nicht die geeignete Nahrung fänden. Durch deren dauerhaftes Betteln seien die Störche wohl zu dieser „Kurzschlusshandlung“ getrieben worden, vermutet der Tierpfleger. „Indem sie drei Tiere aus dem Nest geworfen haben, versuchen sie offenbar instinktiv, das Überleben des letzten verbliebenen Jungtieres zu sichern“, so Heintzen weiterhin.

Mittlerweile gebe es im Landkreis Gifhorn so viele Storchenpaare wie schon lange nicht mehr, die sich und ihre Jungen mit Nahrung versorgen müssen. Zwar würden viele Wiesen gemäht, die normalerweise für ein gutes Nahrungsangebot sorgten, doch nur ab und an sehe man auf den Wiesen Störche umherlaufen. Scheinbar sei dort für die Tiere nichts zu holen.

Störche sind mehrere Stunden auf Nahrungssuche

Ein gutes Maß für die Futterverfügbarkeit ist laut der Experten die Zeit, die Storcheneltern aufbringen müssen, um Futter für ihre Jungen zu beschaffen. In den meisten Fällen lägen die Nahrungsgebiete im Bereich von einem Kilometer zum Neststandort. Momentan seien die Störche jedoch viele Stunden verschwunden, bis sie mit Nahrung für die Jungen zurückkommen.

Von unserer Redaktion

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