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Meinersen Flugzeug bringt Lenja ins Hospiz Sternenbrücke
Gifhorn Meinersen Flugzeug bringt Lenja ins Hospiz Sternenbrücke
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00:16 23.03.2016
Gleich geht es los: Lenja (vorne rechts) wartet mit ihren Geschwistern Jona und Maja darauf, dass das Flugzeug sie nach Hamburg zum Kinderhospiz Sternenbrücke bringt. Quelle: Michael Franke

Was für ein Erlebnis: Das Flugzeug startete am Sonnabend vom Regionalflughafen Waggum aus in Richtung Hamburg: Die schwer kranke, Leber-transplantierte und geistig behinderte elfjährige Lenja aus Hillerse wurde zum Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg geflogen - kostenlos. Möglich machte das ein Pilot des Netzwerks „Flying Hope - „Fliegende Hoffnung“ (AZ berichtete exklusiv).

Während Mutter Sandra Döppner mit Lenjas Schwester Jalina mit dem Auto von Hillerse zum Hamburger Hospiz Sternenbrücke aufbrach, durften die beiden anderen Geschwister Jona und Maja gemeinsam mit Lenja und Pfleger Frank Nitschke fliegen. Lenja verstand wohl kaum, was es da erleben durfte. Riesig dagegen war die Aufregung bei ihren Geschwistern.

Der Pilot Thomas Link, der die kleine Maschine steuerte, ist für das Netzwerk „Flying Hope“ - „Fliegende Hoffnung“ im Einsatz. Fast wäre er nicht gekommen: In Stuttgart, von wo aus er nach Waggum fliegen sollte, herrschte Nebel, der Start verzögerte sich, doch schließlich hob er - verspätet - ab.

Bereits zum zweiten Mal wurde Lenja von „Flying Hope“ zum Hospiz Sternenbrücke in Hamburg geflogen. Dort werden unheilbar erkrankte Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis zum Alter von 27 Jahren gemeinsam mit ihren Angehörigen dabei unterstützt, einen würdevollen Weg bis zu ihrem Tod zu gehen. Genauso werden Erkrankte wie Lenja während ihres oft Jahre andauernden Krankheitsweges im Rahmen der Entlastungspflege begleitet. Und: An diesem „Ort der Ruhe“ verwöhnen lassen sich laut Sandra Döppner auch die Geschwister und Eltern der kranken Kinder. Sie erfahren in dem Hospiz ebenfalls Versorgung rund um die Uhr.

hik

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