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Flüchtlingshilfe: Viele packen bei Renovierung an

Meinersen Flüchtlingshilfe: Viele packen bei Renovierung an

Zia-ur-Rahman Sadiq und Abdulraoof Ahsas aus Afghanistan stehen mit Abu Alkasim Ibrahim aus dem Sudan in dem kleinen quadratischen Vorraum und malern. Die künftigen Lagerräume der Flüchtlingshilfe Meinersen sind noch renovierungsbedürftig, die drei aus dem Flüchtlingswohnheim kamen zum Helfen.

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Aus ollem Gelb wird strahlendes Weiß: Adrian Quiering (hinten) und Patrick Illner opfern ihren Sonntag.

Quelle: Christina Rudert

Meinersen. Zia-ur-Rahman Sadiq und Abdulraoof Ahsas aus Afghanistan stehen mit Abu Alkasim Ibrahim aus dem Sudan in dem kleinen quadratischen Vorraum und malern. Die künftigen Lagerräume der Flüchtlingshilfe Meinersen sind noch stark renovierungsbedürftig, die drei aus dem Flüchtlingswohnheim sind zum Helfen gekommen.

Nein, renoviert hat der Literaturprofessor, der fünf Sprachen beherrscht, vorher noch nie. „Aber man hat es mir gezeigt“, sagt Sadiq. Und weil er findet, „wir müssen und wollen selber auch was machen“, hat der Bewohner des Flüchtlingsheims in Meinersen gleich noch Ahsas und Ibrahim mitgebracht.

„Die Verständigung klappt mit Deutsch und Englisch und Händen und Füßen“, lacht Ellen Reck-Neumann, zweite Vorsitzende der Flüchtlingshilfe. Sie ist heilfroh, dass Sadiq auch Arabisch spricht, denn das ist die Sprache Ibrahims, der sich mit Englisch oder gar Deutsch noch schwer tut, dafür aber schon Erfahrung beim Malern hat.

Im Flur der früheren Unterkunft über dem Jugendtreff sind Adrian Quiring und Patrick Illner im Einsatz, die beiden ehemaligen Schüler von Ellen Reck-Neumann überstreichen den schmutzigen Gelb-Ton mit strahlendem Weiß. „Passt auf den Fußboden auf“, rät Reck-Neumann, denn jeder Farbklecks, der dort landet, muss wieder abgespachtelt werden.

In der Küche sind Vorsitzende Laura Hoyer und Achim Niemann dabei, mehrere Lagen Tapeten von den Wänden zu kratzen. „Hier werden später die Haushaltssachen gelagert“, sagt Ellen Reck-Neumann. Einen Raum wird es speziell für Kinder- und Baby-Kleidung geben, jeweils einen Raum für Männer- und Frauenbekleidung. „Die Hilfsgüter lagern wir zurzeit in unseren Gartenhäuschen und Garagen.“

Bis die wieder frei werden, gehen aber mindestens noch vier Wochen ins Land. „Bis dahin freuen wir uns jeden Sonntag ab 14 Uhr über fleißige Helfer“, lädt Ellen Reck-Neumann in die Schmiedestraße ein.

tru

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