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Flüchtlingshilfe: Spendenwelle rollt

Meinersen Flüchtlingshilfe: Spendenwelle rollt

Die Not der Flüchtlinge ließ sie handeln: Laura Hoyer aus Meinersen rief über die Facebook-Seite „Flüchtlingshilfe Meinersen“ zum Spenden von Bekleidung auf - und brachte damit eine Welle ins Rollen. Aus ganz Deutschland trafen Spenden ein. Die sind von vielen Händen sortiert und verteilt worden. Damit ist für die 25-Jährige aber kein Ende in Sicht. „Die Menschen brauchen Hilfe“, bleibt sie weiter am Ball.

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Anziehungspunkt in Müden: Lutz Hesse (l), Laura Hoyer und Andreas Ulmer fordern dazu auf, Spenden zum Vorsortieren in einer Kleiderkammer abzugeben – und sie nicht in Säcken anonym vor dem Flüchtlingswohnheim in Meinersen abzustellen.

Quelle: Hilke Kottlick

Die Not der Flüchtlinge ließ sie handeln: Laura Hoyer aus Meinersen rief über die Facebook-Seite „Flüchtlingshilfe Meinersen“ zum Spenden von Bekleidung auf - und brachte damit eine Welle ins Rollen. Aus ganz Deutschland trafen Spenden ein. Die sind von vielen Händen sortiert und verteilt worden. Damit ist für die 25-Jährige aber kein Ende in Sicht. „Die Menschen brauchen Hilfe“, bleibt sie weiter am Ball.

Gemeinsam mit Lutz Hesse, Sozialkoordinator der Samtgemeinde Meinersen, und Andreas Ulmer, Pastor der Johannes-Gemeinde in Müden, möchte Laura Hoyer dazu beitragen, weitere Spenden in die richtigen Kanäle zu lenken. „Oftmals werden anonym Säcke voller Spenden vor dem Flüchtlingswohnheim in Meinersen abgestellt“, weiß Hesse. Damit die Kleidung aber vorsortiert und dann weiter gegeben werden kann, appelliert er ebenso wie Ulmer, Spenden in einer Kleiderkammer des DRK oder im „Anziehungspunkt“ in Müden abzugeben.

Auch Laura Hoyer brachte viele Sachen in die Kleiderkammer der Johannes-Gemeinde. Nachdem sie auf Facebook ihren Aufruf gestartet und Menschen aus ganz Deutschland für Flüchtlinge gespendet hatten, „konnte ich vorerst alles in einer Scheune der Familie Bode-Kirchhoff in Höfen lagern“, erzählt die Bankkauffrau. Nach erneutem Aufruf halfen rund 20 Leute beim Sortieren. Als nächsten Schritt fragte Laura Hoyer den Bedarf an Kleidung samt Größen im Flüchtlingswohnheim ab. Folge: Sie versorgte jede Familie mit zwei gefüllten Kleider-Kartons. Die restlichen „20 Autoladungen“ brachte sie zum Anziehungspunkt in Müden. „Dort bescheinigten die Mitarbeiter laut Ulmer, „alles, was Laura gebracht hat, ist sehr gut erhalten“.

hik

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