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Flüchtlingshelfer leben „großartige Willkommenskultur“

Meinersen: Lob von Mohamed Ibrahim Flüchtlingshelfer leben „großartige Willkommenskultur“

Anerkennung für großes Engagement: Zum Netzwerktreffen Flüchtlingshilfe hatte am Mittwoch die Samtgemeinde Meinersen eingeladen. 50 ehrenamtliche Helfer kamen zum Austausch und um einen offenen Dialog zu führen mit Mohamed Ibrahim, dem Geschäftsführer des islamischen Kulturzentrums Wolfsburg.

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Netzwerktreffen Flüchtlingshilfe: Die ehrenamtlichen Helfer waren im offenen Dialog mit Mohamed Ibrahim.

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen. „Vor einem Dreivierteljahr sind wir mit dem Netzwerk Flüchtlingshilfe gestartet“, blickte Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka zurück. Seitdem hätten mehr als 100 ehrenamtliche Helfer für die Flüchtlinge eine „großartige Willkommenskultur gelebt“. „Als „Menschen, die sich für andere einbringen“, lobte Mohamed Ibrahim die Zuhörer. Der Geschäftsführer des islamischen Kulturzentrums in Wolfsburg erzählte, dass er nach dem Studium in Deutschland jetzt seit neun Jahren in Wolfsburg lebt und dort „minderjährige unbegleitete Flüchtlinge“ betreue und zudem als Dolmetscher für arabische Sprachen agiere.

Er zog Parallelen zum Christentum: „In unserer Religion gibt es fünf Säulen - das Gebet, das Glaubensbekenntnis, das Spenden, das Fasten und Pilgern.“ Im anschließenden Dialog berichtete Montzka, dass ihn Flüchtlinge nach dem Bau einer Moschee gefragt hätten. Es sei hilfreich, ihnen einen „sauberen Gebetsraum einzurichten“, meinte Ibrahim. Eine Zuhörerin berichtete von einer Schülerin, der es verboten worden sei, für ihr Gebet den Unterricht zu verlassen. „Das Verbot war okay“, meinte Ibrahim, da die Zeiten für die täglichen Gebete flexibel seien. Auch die Frage nach dem Tragen eines Kopftuches durch Kinder wurde laut. „Eine Kopfbedeckung ist bei uns Bestandteil der religiösen Erziehung“, antwortete Ibrahim. „Eine vielfältige Gesellschaft sollte in der Lage sein, das zu akzeptieren“, betonte er.

hik

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