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Flüchtlinge: Erst im nächsten Jahr neuer Zustrom

Meinersen Flüchtlinge: Erst im nächsten Jahr neuer Zustrom

Meinersen. In diesem Jahr werden in Meinersen keine weiteren Flüchtlinge erwartet, teilt jetzt Eckhard Montzka, ab Oktober Meinerser Samtgemeindebürgermeister, auf AZ-Anfrage mit.

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Die Hilfsbereitschaft in der Samtgemeinde Meinersen ist groß: Ehrenamtliche gründeten eine Fahrradwerkstatt im Flüchtlingsheim (Foto), die Landjugend peppte den Spielplatz auf - im Jahr 2015 werden aber keine neuen Asylbewerber mehr erwartet.

Quelle: Archiv

Er rechne jedoch damit, dass angesichts der Flüchtlingsströme im kommenden Jahr auch in der Samtgemeinde Meinersen weitere Kriegsflüchtlinge Aufnahme finden.

Laut Quoten-Verteilung nach Einwohnerzahlen leben in Meinersen im Vergleich zu anderen Gemeinden bereits 75 Menschen im Flüchtlingswohnheim, nennt Montzka Zahlen. Familien mit Kindern seien zudem dezentral in Wohnungen untergebracht. Er rechne jedoch damit, dass angesichts der stetig ansteigenden Flüchtlingszahlen im kommenden Jahr weitere Asylsuchende in der Samtgemeinde aufgenommen werden müssen. „Unser Team rüstet sich fürs nächste Jahr“, sagt Montzka mit Blick auf die Vorbereitungen. Dabei hebt er die Landjugend hervor, die einen Kinderspielplatz am Meinerser Flüchtlingswohnheim errichtet hat und er verweist auf die Integrationslotsen, die sich mit Sprachkursus, Spendensammlung und Fahrradwerkstatt im Flüchtlingswohnheim um die Bewohner kümmern (AZ berichtete exklusiv).

Angedacht ist laut Montzka, Flüchtlinge auch in Müden, Hillerse und Leiferde unterzubringen, um somit besonders die Kinder besser integrieren zu können. Genaueres hänge jedoch von der Entscheidung des Landes ab, ob die alte Kaserne in Ehra-Lessien wie vom Landkreis vorgeschlagen als Erstaufnahmelager für Flüchtlinge anerkannt wird.

Eines sei sicher, so Montzka: „Mittelfristig müssen wir uns auf neue Flüchtlingszahlen einstellen“, blickt er voraus. Er ist überzeugt: „Ihre Aufnahme wird das zentrale Thema der Zukunft sein.“

hik

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