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Feuerwehren gedenken verstorbener Kameraden

Erinnerung an Waldbrandkatastrophe Feuerwehren gedenken verstorbener Kameraden

Fünf Feuerwehrleute kamen bei der Waldbrandkatastrophe von 1975 ums Leben. Jährlich am 10. August gedenken die Feuerwehren ihrer verstorbenen Kameraden. An der Gedenkstätte im Wald bei Meinersen legten sie nun einen Kranz nieder.

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Gedenken: Feuerwehren kamen nun im Wald bei Meinersen zusammen, um an die Katastrophe von 1975 zu erinnern.

Quelle: Chris Niebuhr

Meinersen. Alljährlich gedenken Feuerwehren aus der Samtgemeinde Meinersen sowie aus Hohenhameln und Fallersleben und Führungskräfte aus den Landkreisen Gifhorn und Peine sowie der Stadt Wolfsburg im Wald bei Meinersen den Ereignissen vom 10. August 1975. Damals wütete ein großer Waldbrand in der Region, fünf Feuerwehrleute kamen im Einsatz ums Leben.

Auch dieses Mal wieder legten die Teilnehmer der Gedenkfeier Kränze nieder am Gedenkstein im Wald. Neu geschaffen wurde dort von der Samtgemeinde Meinersen eine Gedenktafel mit Informationen zur Chronik der Katastrophe von 1975. Auch die Feuerwehrleute werden darauf gewürdigt, die ihr Leben ließen im Kampf gegen die Flammen. Die Anregung zur Installation der Tafel hatte die Schülerin Tjadina Heuer gegeben (AZ berichtete).

Volkhard Weber als Abschnittsleiter-Süd hielt die Ansprache zum Gedenken an die schrecklichen Ereignisse. Er betonte, dass zahlreiche Feuerwehrleute in ihrer Dienstzeit viele tragische Einsätze erleben müssten, aber sich dennoch nicht abhalten ließen, weiter zu machen. „Das ist gut so, denn tatkräftige, verantwortungsbewusste, engagierte Menschen braucht das auf Ehrenamtlichkeit aufgebaute System“, meinte Weber.

Die Statistik der Bundesanstalt für Landwirtschaft zeige zwar einen Rückgang der Zahl der Waldbrände, und Starkregenereignisse und Jahrhundertfluten nähmen gleichzeitig zu. Aber eines sei geblieben: „Die unabdingbare Bereitschaft, zu helfen, zum Schutz von Mensch und Tier, von Natur und Umwelt, von Hab und Gut“, sagte Weber.

Von Chris Niebuhr

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