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Feueralarm an Biogasanlage Müden

Verpuffung bei Reparaturarbeiten Feueralarm an Biogasanlage Müden

Feueralarm am Donnerstag in Müden: Weithin sichtbar schwebte eine riesige Qualmwolke über der Biogasanlage.

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Feueralarm an der Biogasanlage in Müden: Das Gas in einem der Fermenter hatte sich entzündet. Es kam zur Verpuffung, die Dachfolie stürzte ein. Sie wurde entfernt und die Feuerwehr konnte die Flammen löschen.

Quelle: Hilke Kottlick

Müden. Bei Reparaturarbeiten mit einer Heißluftpistole an einer Folie über einem Fermenter war es laut ersten Ermittlungen der Polizei zu einer Verpuffung gekommen. In Folge geriet auch die Folie und ebenso das Gas in dem Bioreaktor in Brand. Daraufhin stürzte die Dachhülle ein. Unter schwerem Atemschutz konnte die Feuerwehr die Flammen löschen, verletzt wurde niemand. Den Schaden schätzt die Polizei auf 250.000 Euro.

Der Sirenenalarm wurde um 10.48 ausgelöst. „Es hieß, dass die gesamte Biogasanlage in Müden brennt“, berichtete Gerald Bergling, stellvertretender Samtgemeindebrandmeister. Die Schreckensmeldung veranlasste ihn, die größtmögliche Anzahl an Feuerwehren zu alarmieren. Vor Ort war das Szenario binnen kürzester Zeit klar: Das Butangas in einem der Fermenter hatte sich durch Reparaturarbeiten mit einer Heißluftpistole an der Folie entzündet. Auch die Folie war nach einer Verpuffung in Brand geraten. In Folge kam es zur starken Qualmentwicklung. Letztlich hatte laut Einsatzleiter Bergling die Verpuffung dazu geführt, dass die Plane des Fermenters einstürzte. Dadurch konnte das Gas entweichen, „so dass laut Bergling keine Gefahr mehr bestand“. Unter schwerem Atemschutz gelang es der Feuerwehr, die Flammen zu löschen. Verletzt wurde niemand. Innerhalb kürzester Zeit waren rund 80 Einsatzkräfte aus elf von insgesamt 13 Ortswehren in der Samtgemeinde Meinersen im Einsatz. Durch das schnelle Eingreifen hatten sie das Feuer schnell unter Kontrolle. Trotzdem beträgt der Sachschaden den Schätzungen der Polizei zufolge rund 250.000 Euro.

Von Hilke Kottlick

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