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Meinersen Wildschwein verwüstet Wohnzimmer und fällt in Pool
Gifhorn Meinersen Wildschwein verwüstet Wohnzimmer und fällt in Pool
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18:00 02.12.2018
Schwieriges Unterfangen: Die Feuerwehr holte das verletzte Wildschwein aus dem Pool eines Gartens im Ettenbütteler Blumenweg. Quelle: Niklas Gakenholz
Ettenbüttel

„Ich wollte gerade den Müll rausbringen“, berichtet Anwohner Uwe Gakenholz. Als erste bemerkte Mischlingshündin Kira dabei das etwa einjährige Wildschwein und jagte es durch den Garten. „Dann ist es durch die offene Terrassentür ins Wohnzimmer gerannt“, berichtet der 56-Jährige. Der Überläufer, der in Panik war, verwüstete den Raum, lief wieder raus. Um dem Tier eine Fluchtmöglichkeit zu geben, öffnete Sohn Niklas die Gartenpforte: „Aber statt des Schweins lief der Hund weg“, berichtet dessen Mutter Petra, die auch die Polizei alarmierte.

Feuerwehreinsatz: Das Wildschwein wurde, nachdem es aus dem Pool geholt worden war, in einer Holzkiste abtransportiert. Quelle: Michael Franke

„Draußen ist es mehrere Mal gegen meine Beine gerannt, auf den Kompost, gegen den Zaun, dann wieder ins Wohnzimmer und wieder raus“, berichtet ihr Ehemann, der unverletzt blieb, und die Terrassentür schloss. Das Wildschwein jedoch rannte mit Wucht dagegen und durchbrach die Doppelverglasung, wobei es sich blutende Verletzungen zuzog, wieder aus dem Haus lief und unter dem Maschendrahtzaun in den nächsten Garten, wo die wilde Jagd dann mit dem Sturz in einen in die Erde eingelassenen Pool endete.

Sachschaden: In seiner Panik rannte das Wildschwein auch durch eine geschlossene Terrassentür. Quelle: Michael Franke

Die Feuerwehr Ettenbüttel, die mit zehn Mann ausgerückt war, holte das verletzte Tier aus dem Becken. Die Kameraden sperrten es, nachdem eine Tierärztin es in Augenschein genommen hatte, in eine Holzkiste und fuhren mit ihm in die Feldmark, wo es auf Anordnung der Ärztin von einem Jagdausübungsberechtigten mit einem Fangschuss getötet wurde.

Treibjagd südlich der B 188

Insgesamt war das Schwein durch mindestens vier Gärten gelaufen und hatte dabei jeweils Zäune beschädigt. Ob, wie Uwe Gakenholz vermutete, eine am Samstagvormittag südlich der B 188 stattfindende Treibjagd ursächlich für den Vorfall war, ist fraglich.

Von Jörg Rohlfs

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