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Erste Maßnahmen nach tödlichem Unfall

Meinersen Erste Maßnahmen nach tödlichem Unfall

Meinersen. Nachdem vor eineinhalb Wochen ein 13-jähriger Schüler tödlich verunglückt ist, war es jetzt drängendes Anliegen, den Schulweg am Meinerser Gajenberg zu prüfen. Eine Kommission nahm den Bereich ins Visier.

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Meinerser Gajenberg: Schüler und Erwachsene erinnern mit Blumen und Andenken an den 13-jährigen Jungen, der dort vor eineinhalb Wochen tödlich verunglückte. Jetzt gibt es Pläne für erste Umbaumaßnahmen.

Geplant sind die Verlängerung der Grünphase an der Ampel, die zudem auf Dauerbetrieb umgestellt wird, der Bau einer Verschwenkung des Radweges sowie die Verlängerung der Kettenabsperrung an der B 188.

„Die Polizei hatte zu dem Termin eingeladen“, informierte Ordnungsamtschef Ralf Heuer auf Anfrage. Vertreter von Gemeinde, Polizei, Schulen, Verkehrs- und Straßenbauamt nahmen teil. „Aber egal, was wir machen - eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht“, warnte Heuer. Geplant sei jetzt, an der Ampel die Grün- und damit auch die Rotphase zu verlängern. Außerdem soll Heuer zufolge diese „Dunkelampel, die bisher nur auf Knopfdruck funktioniert, auf Dauerbetrieb umgestellt werden“. Der Signaleffekt erhöhe die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer, hieß es. Auch plane die Kommission, zur Sicherheit der Radler die Kette an der Schulseite der B 188 auf zehn bis 15 Meter zu verlängern.

Sache der Politik sei ein dritter Vorschlag - den schnurgeraden Radweg von Meinersen in Richtung B 188 zu verschwenken, um damit das Tempo der Schüler zu drosseln. Letztlich ging es auch um ein Detail - das Fußgängersymbol in der Ampel auszutauschen gegen ein Piktogramm, das Fußgänger und Radler zugleich zeigt.

Die Kommission besichtigte auch die Abfahrt von der B 188 zur Gifhorner Straße. Dort war ein Motorrad-Fahrer tödlich verunglückt. Heuer zufolge soll nun geprüft werden, ob die Leitplanke dort zwecks besserer Sicht versetzt werden kann.

hik

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