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Meinersen Erinnerungen an Waldbrandkatastrophe von 1975
Gifhorn Meinersen Erinnerungen an Waldbrandkatastrophe von 1975
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15:00 12.08.2018
Gedenktag: Die Feuerwehren der Samtgemeinde Meinersen kamen am Mahnmal der Waldbrandkatastrophe von 1975 zusammen. Quelle: Chris Niebuhr
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Meinersen

Die Feuerwehren kommen daher Jahr für Jahr am Gedenkstein im Wald bei Meinersen zusammen, um ihrer zu gedenken und an die schrecklichen Ereignisse zu erinnern. Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka hielt die Ansprache.

Er wies darauf hin, dass gerade bei der gegenwärtigen langen Trockenheit bei großer Hitze die Erinnerung an die Wetterverhältnisse von 1975 besonders greifbar sei. Auch aktuelle Brände andernorts zeigten, dass Geschehnisse wie damals immer wieder auftreten könnten.

Montzka ließ die Ereignisse Revue passieren: Trockenheit und Temperaturen von 35 Grad am Tag sowie nicht aufgearbeitete Sturmschäden in den Wäldern hätten dazu beigetragen, dass ein nie da gewesener Waldbrand ausgebrochen sei. Feuerwehren aus dem Landkreis Gifhorn, den Nachbarkreisen sowie Kräfte von Polizei und Bundeswehr seien im Einsatz gewesen. Im Feuersturm seien fünf Feuerwehrkameraden – zwei aus Hohenhameln, drei aus Fallersleben – im Wald gestorben. „Sie haben ihr Leben dafür eingesetzt, Menschen und Siedlungen vor dem Feuer zu schützen“, sagte Montzka.

Es gebe Parallelen zur gegenwärtigen Lage: Allein im Juli seien die Feuerwehren der Samtgemeinde zu 13 Waldbränden ausgerückt, 66 Wehren seien dabei – statistisch – im Einsatz gewesen. Es komme modernste Technik zum Einsatz, stets würden gleich mehrere Wehren alarmiert. Es werde äußerst effektiv gearbeitet, damit ein so schlimmes Ereignis wie 1975 nicht wieder eintrete. Den Wehren gebühre Dank.

Von Chris Niebuhr

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