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Meinersen Entwicklung des ländlichen Raumes
Gifhorn Meinersen Entwicklung des ländlichen Raumes
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12:00 18.11.2017
Fördermittel für ländliche Regionen: Es informierten Jörg Burmeister (v.l.), Nina Goncarov, Michael Zobjack, Christiane Philipps-Bauland und Karen Mechlinski. Quelle: Paul Fischer
Meinersen

Diese Richtlinie gewährt Zuschüsse zu Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Sie wird von der Europäischen Union getragen. Seit dem 1. Januar wird in diese Maßnahme auch die Förderung von Kleinstunternehmen mit einbezogen.

Zu dieser Thematik referierte Christiane Philipps-Bauland. „Grundversorgung ist die Deckung der Bedürfnisse der Bevölkerung mit Gütern oder Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen, sowie des unregelmäßigen aber unter Umständen dringlich vor Ort zu erbringenden oder lebensnotwendigen Bedarfs“, erläuterte sie. Als Beispiele führte Philipps-Bauland die Unterstützung von Bäcker, Schlachter oder Dorfladen an. Aber auch Physiotherapeuten, Podologen oder Logopäden können in diesem Rahmen Fördermaßnahmen beantragen. Einige der Grundvoraussetzungen dabei sind: Die Unternehmen siedeln in Orten mit einer Obergrenze von 10.000 Einwohnern, sie haben weniger als zehn Mitarbeiter und der Jahresumsatz beträgt unter zwei Millionen Euro. Die Untergrenze der Fördermaßnahme beträgt zehntausend Euro, die Höchstgrenze ist mit zweihunderttausend gedeckelt. Für die Bewilligung eines Antrages müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden.

Jörg Burmeister, Leiter Wirtschaftsförderung im Landkreis Gifhorn, stellte weitere Aufgaben vor, die vom Landkreis Gifhorn in Zusammenarbeit mit den Kommunen im Rahmen der ländlichen Entwicklung wahrgenommen werden. Dabei zeigte er weitere Fördermaßnahmen auf, die nicht so hoch dotiert aber deren Genehmigungskriterien dennoch leichter zu erfüllen sind.

Von Paul Fischer

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