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Ein Storchennest zieht um

Volkse Ein Storchennest zieht um

Volkse. Ein Großbrand wütete im Oktober in Volkse (AZ berichtete). Eine Scheune stand in Flammen, zwei Rinder verendeten, der Schaden betrug 200.000 Euro.

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Scheunenbrand in Volkse: Bevor die Ruine abgerissen wird, will der Nabu das Storchennest vom Dach abbauen.

Quelle: Archiv

Jetzt wird die Brandruine wohl abgerissen. Vorab muss das Storchennest auf dem Dach abgebaut werden.

Der Abbau soll erfolgen „bevor die Störche zurückkehren, ihr Nest besetzen und sie dann im Zuge der Abrissarbeiten vielleicht vertrieben werden“, sagt Reinhard Meier, Chef der Nabu-Gruppe in der Samtgemeinde Meinersen. „Wir hatten hier immer Störche“, erinnert sich Ilse-Dore Köhler aus Volkse. Dann habe sich lange Zeit kein Adebar mehr blicken lassen. Gut 30 Jahre später sei das Nest dann im vorigen Sommer wieder besetzt gewesen.

Das bestätigt Hans Jürgen Behrmann, Weißstorchbetreuer im Kreis Gifhorn: Zuletzt erfolgreich bei der Brut sei ein Storchenpaar in Volkse 1981 gewesen. „Seitdem kamen nur mal Besuchsstörche.“ 2014 kehrte ein Männchen am 20. April zurück und baute das Nest weiter aus. „Eine Woche später erschien das Weibchen.“ Laut Behrmann war am 5. Mai Brutbeginn. Ein Junges wuchs heran und wurde flügge. „Für beide Eltern war es die erste erfolgreiche Brut“, so Behrmann.

Nach diesem Bruterfolg folgte der Großbrand im Oktober. Die Scheune soll jetzt offenbar abgerissen werden. Vorher wird das Nest vom Dach geholt. Eine neue Bleibe für die Störche ist bereits geplant. Laut Meier soll schon bald bei Volkse am Rand der Okeraue ein Mast samt Nest aufgestellt werden.

hik

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