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Ehepaar soll 1250 Euro für „sinnlosen Gehweg“ zahlen

Flettmar Ehepaar soll 1250 Euro für „sinnlosen Gehweg“ zahlen

Im Rahmen der Dorferneuerung wird in Flettmar in der Böckelser Straße ein Bürgersteig gebaut. Der soll laut Hiltraud und Werner Haufe auf etwa 30 Metern in Richtung Ortsausgang an ihrem Haus vorbei führen, das an der Ecke Voßheide/Böckelser Straße steht. „Dort geht nie ein Mensch lang. Der Gehweg ist völlig sinnlos“, sagen Haufes. Sie sehen nicht ein, dafür 1250 Euro zu zahlen.

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„Da geht doch niemand lang“: Hiltraud und Werner Haufe ärgern sich über die geplante Verlängerung des Gehweges.

Quelle: Hilke Kottlick

Flettmar. Plausibel wäre dem Ehepaar zufolge der Bau des Gehweges entlang der Böckelser Straße und im weiteren Verlauf einbiegend in die Straße Voßheide. „Denn da wohnen junge Familien“, sagt Hiltraud Haufe. „1967 wurde unsere Straße gemacht“, blickt das Ehepaar zurück. „Da steht Ihnen jetzt ein Gehweg zu“, habe die Verwaltung dem Anwalt der Haufes geschrieben. Den wollen Haufes aber gar nicht, „weil da ja niemand langgeht“. Und 1250 Euro wollen sie auch nicht zahlen für einen aus ihrer Sicht sinnlosen Fußweg. „Wir sind Rentner, das geht auch finanziell nur schwer“, sagen sie. Da stoße die Aussage von Gemeindedirektor Eckhard Montzka, dass es doch „nur 1250 Euro“ seien, auf Unverständnis. „Wird der Gehweg tatsächlich gebaut und werden wir dann zur Kasse gebeten, zahlen wir halt jeden Monat fünf Euro ab“, sagt Hiltraud Haufe. Sie ist sauer. Trotz mehrfacher Anfragen habe sie seitens der Verwaltung bislang keine befriedigende Antwort erhalten.

„Durch das Versetzen des Ortsdurchgangs-Steins hat sich die Grenze von Innen- und Außenbereich in Flettmar verschoben“, teilt Gemeindedirektor Eckhard Montzka auf Anfrage mit. Vorteil sei jetzt, dass für Neu- oder Umbauten in dem Bereich erleichterte baurechtliche Voraussetzungen gelten. Das sei während der Anliegerversammlung auch durchweg positiv zur Kenntnis genommen worden. Dazu kämen erhebliche Zuschüsse aus der Dorferneuerung, die Ausbaukosten für einen Gehweg seien sonst teurer. Deshalb habe er auch von „nur 1250 Euro“ gesprochen. Letztlich stellte Montzka fest: „Der Gemeinderat hat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, den Gehweg mit Mitteln der Dorferneuerung herzustellen.“ Und zwar bis zur Ortsrandlage.

hik

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