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Dreschfest: Ernte wie zu Großvaters Zeiten

Müden Dreschfest: Ernte wie zu Großvaters Zeiten

Müden. Ernte wie zu Opas Zeiten, Suppe und Kuchen wie zu Omas Zeiten: Das Müdener Heimatmuseum stellte am Sonntag in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Heimatverein einmal mehr das Dreschfest auf die Beine.

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Alte Technik im Einsatz: Die Besucher beim Müdener Dreschfest erlebten, wie historische Maschinen Korn und Halme voneinander trennen.

Quelle: Ron Niebuhr

Die Ernte hatten die Helfer bereits ein paar Tage zuvor eingefahren. Das Getreide hatten sie mit Mähbindern gemäht und in Stiegen aufgestellt. Nun schnitten sie die aufgetürmten Garben wieder auf, um mit einer Dreschmaschine Korn und Halme voneinander zu trennen. Das Korn füllten sie in Säcke ab, aus den Halmen formten sie Ballen. So wie vor 100 Jahren.

Und nach der Arbeit stärkten sich die Helfer - so war es damals guter Brauch - mit frisch gebackenem Maschinenkauken (Butterkuchen) aus dem Holzofen. Auch die zahlreichen Zuschauer genossen diese Leckerei des Dreschfestes. Auch die Müdener Hochzeitssuppe ging wieder weg wie nichts: „Diesmal hat sie bis 12.30 Uhr gehalten“, so Museumschef Christhardt Meyer. Rund 20 Helfer waren im Dauereinsatz, damit es den Besuchern an nichts fehlte - weder an Infos zu den alten Maschinen noch an Speisen und Getränken oder an Aktionen zum Mitmachen. Die Gäste konnten Mais abrubbeln und filzen, beim Spinnen und Weben zuschauen. Oder bloß ein paar gemütliche Stunden bei Kaffee und Kuchen verbringen. „Auch dafür kommen viele zu uns“, sagte Meyer.

Der Museumsleiter warb um mehr junge Helfer bei der Vor- und Nachbereitung großer Veranstaltungen. „Sonst ist es leider das letzte Dreschfest gewesen“, verdeutlichte er den Ernst der Lage. Für Unterhaltung sorgte der Spielmannszug Müden-Dieckhorst, die Volkstanzgruppe Hahnenhorn fehlte krankheitsbedingt.

rn

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