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Drei Windparks bei Müden? Ärger droht

Müden Drei Windparks bei Müden? Ärger droht

Meinersen/Müden. Wird Müden von Windkraft-Anlagen umringt? Neben der Ausweisung eines Geländes bei Hahnenhorn könnten zwei weitere Anlagen an der Celler Kreisgrenze entstehen. Bürgermeister Horst Schiesgeries, Gemeindedirektor Tobias Kluge und Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka informierten jetzt über Pläne, die keinerlei Abstimmung der beiden Raumordnungsprogramme untereinander erkennen lassen.

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Müdener Windpark: Eckhard Montzka (v.l.), Tobias Kluge und Horst Schiesgeries informierten über den neuesten Stand.

Quelle: Hilke Kottlick

In Sachen Windpark bei Müden droht ein Konflikt. Der Gemeinderat wird sich im Verlauf seiner Sitzung am Donnerstag, 12. Mai, ab 19 Uhr im Bürgerhaus auch mit einer Stellungnahme an den Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) zur Ausweisung eines Windpark-Geländes zwischen Müden und Hahnenhorn in zweiter Offenlage beschäftigen.

„Beim Thema Windkraft haben wir in Müden immer mit offenen Karten gespielt“, betonte dazu gestern Bürgermeister Horst Schiesgeries. „Es gab Info-Veranstaltungen im Meinerser Kulturzentrum und im Müdener Kubus sowie eine Bürgerbefragung“, ergänzte Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka. 53,03 Prozent der Müdener hatten gegen, 45,19 Prozent für einen Windpark vor den Toren des Dorfes gestimmt. Dementsprechend habe sich die Gemeinde in ihrer Stellungnahme an den ZGB in der ersten Offenlage gegen Windkraft ausgesprochen.

Diese erste Offenlage ist laut Schiesgeries aber Schnee von gestern. Neuen Ausführungen des ZGB zufolge wurde laut Montzka jetzt die Fläche für einen Müdener Windpark halbiert. Allerdings planen laut Tobias Kluge, Gemeindedirektor in Müden, auch der Landkreis Celle und die Samtgemeinde Flotwedel in direkter Nachbarschaft zu Müden die Ausweisung von Windenergie-Flächen. Diese Planungen „lassen keinerlei Abstimmung der beiden Raumordnungsprogramme untereinander erkennen“, heißt es dazu im Beschlussvorschlag für eine Stellungnahme der Gemeinde Müden an den ZGB. Danach sei ein Abstand der Windparks von fünf Kilometern einzuhalten. Das sei nicht der Fall. Demzufolge ist laut Beschlussvorschlag der Vorrangstandort „Gifhorn Müden (Aller) 01“ entsprechend zu reduzieren. Das bedeute, dass entweder auf den Windpark bei Müden oder auf die geplanten Flächen im Kreis Celle zu verzichten sei.

 hik

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