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Diebstähle bei Feuerwehr beschäftigen die Polizei

Müden Diebstähle bei Feuerwehr beschäftigen die Polizei

Müden. Wer klaut der Feuerwehr wichtige Einsatzgeräte und bringt damit womöglich Unfallopfer unnötig in Gefahr? Mit einer ungewöhnlichen Reihe an Einbrüchen ist Gifhorns Polizei seit einem Monat beschäftigt.

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Mehr als ärgerlich: Wichtige Einsatzgeräte wurden in letzter Zeit bei der Feuerwehr gestohlen.

Quelle: Photowerk (co Archiv)

In der Nacht zum 22. März schlugen schon einmal Einbrecher im Feuerwehrhaus in Müden zu. Ihre Beute: Hydraulikschere und Spreizer. In der Nacht zum Montag waren schon wieder Spezialwerkzeuge die Beute.

Die Polizei rätselt, was hinter diesen Einbrüchen und dem Diebstahl eines alten Feuerwehrwagens im März in Ahnsen stecken könnte. Einen Schwarzmarkt für Feuerwehrausstattung sieht Polizeisprecher Thomas Reuter nicht. Ebenso wenig könne man schon von einer Serie sprechen.

Hängt der Diebstahl mit einem Einbruch in der selben Nacht in die Sparkasse Müden zusammen? „Nicht auszuschließen, dass versucht wurde, mit den erbeuteten Geräten in die Sparkasse einzudringen“, sagt Reuter. Oder dass es allgemein zu solchen Zwecken gestohlen wurde. „Das ist gutes Aufbruchwerkzeug, seine originäre Bestimmung.“

Allerdings zum Leben retten, sagt Kreisfeuerwehr-Sprecher Tobias Nadjib. Solche Einbrüche bedeuten für die betroffene Wehr, „dass sie für bestimmte Einsätze nicht mehr einsatzbereit ist“.

Die Lebensrettung sei zwar immer noch gewährleistet, werde aber erschwert. „Bei Unfällen werden immer zwei Wehren alarmiert - für den Fall, dass beim Einsatz ein Gerät mal kaputt geht.“

Unter Umständen fehle aber nun diese Alternative, so lange kein Ersatz da sei. Wenigstens dauere die Beschaffung nicht lange: „Es gibt gute Kontakte zu den Herstellern.“

rtm

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