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Die Bedeutung des Volkstrauertages erhalten

Ettenbütteler erinnern an Kriege Die Bedeutung des Volkstrauertages erhalten

Dem Volkstrauertag auch in Zukunft seine Bedeutung zu erhalten – dieses Ziel hat sich eine sechsköpfige Gruppe aus der Dorfgemeinschaft Ettenbüttel gesetzt. Sie nimmt diesen Tag zum Anlass zur Mahnung und sie fordert dabei auf: „Wehret dem Vergessen“. Dazu beitragen möchten die Ettenbütteler, indem sie drei neue Schritte gehen und dabei an die Weltkriege erinnern, das Heute beleuchten und einen Ausblick auf das Morgen wagen.

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Bedeutung des Volkstrauertags erhalten: Andy Plettke möchte mit weiteren Aktiven der Dorfgemeinschaft Ettenbüttel an Kriege erinnern, das Heute beleuchten, einen Ausblick auf Morgen wagen.
 

Quelle: Hilke Kottlick

Ettenbüttel.  „Aufarbeitung der Vergangenheit, Bestandsaufnahme von heute und ein Blick in die Zukunft“ – das hat sich das sechsköpfige Team aus der Dorfgemeinschaft Ettenbüttel anlässlich des Volkstrauertages vorgenommen. Heinz Labs, Marian Meyer, Andy Plettke, Rainer Schiemenz, Günther Steinmann und Marianne Breilmann möchten die Tradition des Volkstrauertages erhalten, im Anschluss an den offiziellen Teil aber auch Neues anbieten.

So appellieren sie an die Einwohner, Dokumente, Bilder und anderes aus der Kriegszeit zusammen zu tragen und das gesamte Material bis Sonntag, 1. Oktober, bei einem der genannten Mitstreiter abzugeben. Geplant ist laut Andy Plettke, mit den Exponaten für den Volkstrauertag am 19. November im Dorfgemeinschaftshaus Ettenbüttel eine Ausstellung zusammen zu stellen. Dafür haben sie Infoflyer im Dorf verteilt. Darauf werden die Einwohner nach ihrem Kriegswissen, nach Erinnerungen gefragt.

„Lassen Sie uns darüber miteinander ins Gespräch kommen“, fordern die Akteure dann im Anschluss an die offizielle Feier am Denkmal zum Austausch im Dorfgemeinschaftshaus auf. Geplant sind dort gegen 12.45 Uhr ein kleiner Imbiss, ein Vortrag von Gundolf Algermissen vom Deutschen Gewerkschaftsbund und ein gemeinsamer Dialog. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen halten wir es für wichtiger denn je, der Geschichte keine Möglichkeit zu geben, sich zu wiederholen“, teilen die Aktiven von der Dorfgemeinschaft dazu mit.

Vor diesem Hintergrund fordern Plettke und die anderen Mitstreiter dann weiterhin für das Frühjahr dazu auf, in einem zweiten Schritt das Heute zu beleuchten und sich dabei Gedanken zu machen über Demokratie und Meinungsfreiheit, Radikalismus, Fremdenfeindlichkeit, Abschottung. Im Herbst nächsten Jahres soll laut Plettke dann „ein Ausblick auf das Morgen gewagt und es sollen Fragen gestellt werden zur geplanten Gestaltung der Zukunft „für uns und für unsere Kinder“.

Von Hilke Kottlick

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