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Detailgetreuer Nachbau: Neubokeler fährt Polizei-Isetta von 1958

Mit Tempo 85 auf Tour Detailgetreuer Nachbau: Neubokeler fährt Polizei-Isetta von 1958

Taucht er mit seinem italienischen Oldie auf, erntet er erstauntes Schmunzeln: Gerd Krause aus Neubokel fährt Isetta. Auf 85 Sachen bringt es der kleine Zwei-Sitzer, der für den Straßenverkehr zugelassen ist und dem das Nummernschild GF-TM 20 anhaftet.

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Überraschung: Gerd Krause tauchte mit seiner Isetta zur Begeisterung der Schüler auch bei der Ferienbetreuung der Samtgemeinde Meinersen auf.

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen. Ziel der Fahrten mit dem urigen Vehikel sind Oldtimer-Treffen oder – wie jetzt in Meinersen – der Besuch einer Ferienbetreuung zum Thema Italien.

Krause ließ sich im Zuge der Ferienbetreuung der Samtgemeinde Meinersen gern überreden: Runde um Runde fuhr er mit den Mädchen und Jungen in seiner Isetta über den Hof der Grundschule Meinersen. Am Rande bleibt Raum für Schwärmereien: „Meine Isetta ist Baujahr 1958“, berichtet der Oldtimer-Fan. „BMW baute die Isetta von 1955 bis 1962.“ Nachdem er den Zweisitzer erstanden hatte, „habe ich den Wagen befördert – zur Polizei-Isetta“, berichtet Krause.

Das bedeutet, dass der Neubokeler detailgetreu nach alten Unterlagen einen Polizeiwagen nachbaute, „wie sie in den 1950er-Jahren in den Dörfern im Einsatz waren“, erzählt er. Dass dabei auch Kelle, Funkgerät und Gummiknüppel nicht fehlen dürfen, liegt ebenso auf der Hand wie das kleine voll funktionsfähige Blaulicht auf dem Dach steckt. Das allerdings ist im Straßenverkehr nicht erlaubt. Krause muss es abdecken, so die Auflagen der Behörden, die er auch befolgt.

Der Motor des kleinen Wagens, der laut Krause ehemals von einer italienischen Kühlschrank-Firma entwickelt wurde, ist 13 PS stark. Düst der Neubokeler mit seiner Isetta damit über Land, schafft es der Wagen auf ein Tempo von 85 Sachen, freut sich der Oldtimer-Fan über diese Geschwindigkeit. Nicht möglich allerdings ist mit dem kleinen Wagen, was er früher mit einem Ford A, Baujahr 31, angeboten hat: Hochzeits-Fahrten zum Standesamt oder zur Kirche. Das wäre in der Isetta etwas zu eng. Sie bietet nur Platz für einen Fahrgast und nicht unbedingt für Bräutigam und Braut in voluminösem Hochzeitskleid.

Von Hilke Kottlick

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