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Cornelia Rundt: „Wir fördern bezahlbaren Wohnraum“

Meinersen Cornelia Rundt: „Wir fördern bezahlbaren Wohnraum“

Meinersen. „Gutes Wohnen für Jung und Alt auf dem Land“ lautete das Thema: Auf Einladung der SPD-Fraktion im Samtgemeinderat Meinersen referierte dazu die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt im Kulturzentrum (AZ berichtete exklusiv).

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Im Kulturzentrum Meinersen: Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt referierte über sozialen Wohnungsbau.

Quelle: Sebastian Preuß

Carsten Dürkop, Vizechef der Fraktion, berichtete: Die SPD habe die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft in Zusammenarbeit mit anderen Gebietseinheiten beantragt. Der Antrag sei abgelehnt worden, das Thema bleibe jedoch auf der Tagesordnung.

„Wir fördern bezahlbaren Wohnraum für alle, die es brauchen“, zählte Ministerin Rundt Fördermaßnahmen auf. Von Bund und Land stünden dafür 800 Millionen Euro zur Verfügung. Zudem sprach Rundt über den demografischen Wandel - Rundt zufolge werden 2035 mehr als 15.000 Menschen im Ruhestand sein. Mehr Wohnungen müssten auf den Bedarf alter Menschen ausgerichtet werden. Ziel seien barrierefreie Angebote mit passendem Umfeld, wohnortnaher Infrastruktur, Beratungs-, Hilfe- und Pflegeangeboten. Letztlich nannte sie ein gerade aufgelegtes Förderprogramm zur Unterstützung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum.

Im Anschluss begrüßte SPD-Fraktionschef Hans-Henning Wrede Volker Wagner von der Diakonie-Station Harz-Heide. Er freue sich, dass die ambulante Pflege unterstützt werde, sagte Wagner und betonte: „Es wäre toll, wenn wir mehr bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum hätten.“ Ein Besucher mahnte: „Wir dürfen bei dem Thema junge Familien nicht vergessen.“ Leiferdes Bürgermeisterin Stephanie Fahlbusch-Graber ergänzte: „Es fehlen bezahlbare Wohnungen, die Leute ziehen bereits weg.“

„Wir fördern nicht den freien Wohnungsbau“, sagte Rundt. Es sei ein Architekten-Wettbewerb zum Thema preisgünstiger Wohnungsbau ausgelobt worden. Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka hob Investitionen in Kitas, Krippen, Inklusion, und „demnächst den sozialen Wohnungsbau“ hervor. Er forderte in Richtung der Ministerin: „Helft uns, wir brauchen eine bessere finanzielle Grundausstattung auf kommunaler Ebene, damit wir das alles wuppen können.“

hik

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