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CDU und Bürger von Netto-Plänen überrumpelt

Hillerse CDU und Bürger von Netto-Plänen überrumpelt

Hillerse. Transparenz geht anders, findet die CDU-Fraktion in Hillerses Rat. Auch Anwohner und Naturschützer wundern sich darüber, das Bürgermeister Detlef Tanke und Gemeindedirektor Eckhard Montzka via Presse von dem möglichen Umzug des Netto-Markts auf die andere Seite der Landesstraße informieren.

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Fühlen sich von den Netto-Plänen überrumpelt: CDU-Ratsmitglieder, Naturschützer und Anlieger protestieren gegen den Umzug des Lebensmitteldiscounts.

Quelle: Christina Rudert

„Wir waren alle sehr überrascht“, stellt CDU-Fraktionsvorsitzende Maike Blickwede fest. Sie erwartet Gespräche im Rat und mit den Anwohnern, bevor Tatsachen geschaffen werden. „Wir hätten gerne auch mal mit dem Investor gesprochen, was für Alternativen denkbar wären“, ergänzt der stellvertretende Bürgermeister Dirk Asche-Baumgarten.

Zumal die CDU jetzt mit dem Rücken an der Wand stehe, wie Maike Blickwede meint: „Wenn wir gegen die Vergrößerung des Netto-Marktes protestieren, heißt es, die CDU will den Einkaufsmarkt aus Hillerse vertreiben.“

Genau vier Wochen ist es her, da fiel das kleine Wäldchen der Motorsäge zum Opfer. „Das war eins der schönsten Biotope Hillerses“, bedauert Dr. Hans-Herrmann Kalberlah, Naturschutzobmann des Hegerings und Vorstand im Naturschutzbund Aller-Oker, den Kahlschlag. „Hier gab es Nachtigallen, Rebhühner, sogar ein Wiedehopf wurde gesehen.“ Anwohner wie Yvonne Droste gehen dort täglich spazieren. „Es war wunderschön anzusehen.“

Tanke und Montzka hatten außerdem von 20 bis 30 neuen Bauplätzen gesprochen. „Dabei gibt es im Dorf Baulücken“, wundert sich Yvonne Droste. Und Michael Hämpke ergänzt: „Das andere Baugebiet ist schon reduziert worden, weil die Nachfrage nicht so groß war.“ Nun hoffen alle, dass wenigstens im Rat noch mal über das Thema gesprochen wird.

tru

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