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Bullenstall: Rat verlangt weiteres Gutachten

Hillerse Bullenstall: Rat verlangt weiteres Gutachten

Hillerse. Andrang im Hillerser Rat. 30 Zuhörer waren vor Ort - Befürworter und Gegner eines Bullenstalles, der in Volkse gebaut werden soll. Laut Ratsbeschluss soll jetzt ein Gutachten Aufschluss geben über Lärm- und Geruchsemissionen.

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Großbrand in Volkse: Ein Feuer zerstörte die Stallungen von Heinz-Robert Köhler. Der Landwirt plant jetzt den Wiederaufbau des Gebäudes für 70 Bullen in artgerechter Haltung.

Quelle: Archiv

Landwirt Heinz-Robert Köhler hat den Wiederaufbau der abgebrannten Hofstelle in Volkse beantragt und laut Gemeindedirektor Eckhard Montzka auch ein Gutachten eingereicht. Laut Ratsbeschluss im nicht öffentlichen Sitzungsteil mit einer Enthaltung werde jetzt ein Zweitgutachten beantragt, da der Abstand zu den Nachbargrundstücken nur etwa 60 Meter beträgt. „5000 Euro werden dafür bereit gestellt“, so Montzka. Er stellte auch fest, dass „der Rat den Neubau eines artgerechten Bullenstalles in Volkse begrüßt“. Letztlich sei der Landkreis Genehmigungsbehörde für das Projekt.

Köhler zufolge „gibt es in Volkse große Zustimmung“. Mehr als 100 Unterschriften habe er gesammelt. „Aber es gibt auch eine Handvoll Gegner.“ Das Stall- und Lagergebäude auf dem Hof ist abgebrannt. Ein Wiederaufbau an gleicher Stelle scheitere an den neuen Ansprüchen an eine artgerechte Tierhaltung. Beantragt sei Platz für 100 Bullen. Er plane die Haltung von 70 Tieren auf Stroh. Der anfallende Mist werde nicht gelagert, sondern zur Biogasanlage abgefahren. Die Zeit drängt laut Köhler. Die Bullen müssten im Winter in den Stall.

„Der Stall ist nur etwa 60 Meter von unserem Grundstück entfernt“, hält Nachbar Horst Drieselmann dagegen. Er befürchtet, dass das Gebäude die Aussicht behindere. Fliegenbefall, Geruchs- und Lärmbelästigung seien weitere Folgen, ebenso „die Abwertung unserer Grundstücke“. Drieselmanns Befürchtung: „Wir können im Sommer nicht mehr vor die Tür treten.“

 hik

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