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Bürgerbus rollt nur langsam an

Bislang nur wenig Fahrgäste in Samtgemeinde Meinersen Bürgerbus rollt nur langsam an

Seit Oktober 2017 rollt der Bürgerbus über die Straßen der Samtgemeinde Meinersen – bislang mit wenigen Fahrgästen an Bord. Das soll sich ändern. „Wir machen uns einen Kopf darüber, wie wir den Bus voll kriegen“,sagt Bürgerbus-Vereinschef Rainer Rinke und nennt Pläne.

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Hofft auf mehr Fahrgäste: Rainer Rinke, Chef des Bürgerbus-Vereins.
 

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen. Der Bürgerbus startete seine Jungfernfahrt am 23. Oktober vorigen Jahres. „Wie erfolgreich unser Bürgerbus ist, wissen wir aber erst in einem Jahr. Dann kennen wir die nüchternen Zahlen“, blickte Rinke damals voraus. Gut zwei Monate später zieht er jetzt auf AZ-Anfrage ein erstes Fazit. Danach nutzten bislang nur wenige Fahrgäste dieses Angebot, das den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ergänzen soll. Dementsprechend wenige Einnahmen gab es. Rinke setzt jetzt auf Finanzierung durch Werbung am Bus und auf Sponsoren – wie die 7000 Euro, mit denen die Samtgemeinde dieses Projekt unterstützt, dessen Slogan „Bürger fahren für Bürger“ lautet. Immerhin sind laut Rinke Betriebskosten in Höhe von 25.000 Euro zu wuppen, Reifen müssen bezahlt werden, Sprit ebenso

„Wir gehen in die Ortsteile, um Fahrpläne zu erklären“

Kritik hat es Rinke zufolge gegeben an den Fahrplänen. Abgedruckt im Mitteilungsblatt, seien sie nur schlecht zu entziffern gewesen. „Wir überlegen jetzt, die Pläne als Beilage zu verteilen“, sagt er. Auf weitere Werbung hofft er zudem mit Infoveranstaltungen. Danach ist geplant, die Einwohner direkt aufzusuchen. „Wir gehen in die Ortsteile, um Fahrpläne zu erläutern und genau zu erklären, wie beispielsweise der Einkauf in Meinersen mit Hin- und Rückfahrt geplant werden kann.“

Und es gibt weitere Überlegungen, um mehr Fahrgäste zu gewinnen: Danach sollen Überschneidungen mit dem ÖPNV vermieden und es soll eventuell ein Rufbus eingesetzt werden. Genauso könnten Strecken, die kaum angenommen werden, gestrichen und dafür gut ausgebuchte Touren – wie beispielsweise die vom Bahnhof Ohof nach Meinersen - mehrfach angeboten werden.

Bilanz für 2017: 68 Fahrgäste, 23 Haltestellen, 130,40 Euro Einnahmen, 18.959 gefahrene Kilometer, 1727,39 Euro für Sprit. 

Von Hilke Kottlick

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