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Meinersen Baugebiete, Handelsflächen, Familienzentrum
Gifhorn Meinersen Baugebiete, Handelsflächen, Familienzentrum
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18:00 28.12.2017
Ehemaliges Könecke-Grundstück: Dort plant die Gemeinde Meinersen den Bau eines Familienzentrums. Quelle: Hilke Kottlick
Meinersen

Er gibt dabei zu bedenken, dass laut Zielvorgabe des Regionalen Raumordnungsprogrammes der Gemeinde Meinersen eine übergeordnete Funktion zukommt und die Aufgaben eines Grundzentrums zu erfüllen sind.

„Für die Gemeinde Meinersen gilt, es boomt und wir kommen mit der Umsetzung vieler Anträge zur Ortsentwicklung kaum hinterher“, sagt der Bürgermeister. Es gehe darum, Vorhaben abzuschließen und neue Projekte anzuschieben. So ist geplant, bis Mitte des Jahres den Bebauungsplan für Meinersen Süd für rund 50 Wohneinheiten zu beschließen und 2019 erste Grundstücke zu verkaufen. In Seershausen, Ohof und Päse werden laut Spanuth kleinere Baugebiete entstehen. „Außerdem wollen wir die Bebauung von Innenbereichen ermöglichen“, sagt er.

Nächster Plan ist es, das Gewerbegebiet zu vergrößern und Flächen für den Einzelhandel zu schaffen. So gebe es in der Bürgerschaft den Wunsch nach einem weiteren Getränkemarkt und einem Schuhgeschäft. „Der neue Aldi-Markt wird in der zweiten Jahreshälfte eröffnet“, nennt er konkrete Pläne. Dafür werde der ehemalige Hol-Ab-Markt ebenso abgerissen wie das Aldi-Gebäude. Der Verkauf wird zwischenzeitlich in ein 600 Quadratmeter großes Zelt verlegt. Nach neuem lichteren Konzept soll parallel dazu ein neuer Aldi-Markt entstehen.

Als „weiteres wichtiges Projekt“ sieht Spanuth die geplante Quartiersentwicklung Kreuzkamp samt Familienzentrum und betreutem Wohnen auf dem ehemaligen Könecke-Grundstück im Meinerser Ortskern. „Der Arbeitskreis wird im Januar tagen“, blickt Spanuth nach vorn auch auf den Anschluss an den Eichenkamp. Der könnte umgestaltet werden mit Seniorenparcours, Kinderspielplatz, Boule-Bahn. In Verbindung mit dem Kulturzentrum könnte dem Bürgermeister zufolge somit ein kultureller und sozialer Mittelpunkt für Meinersen geschaffen werden.

Von Hilke Kottlick

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