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Bahn frei: Schüler freuen sich über neue Sportanlage

Müden Bahn frei: Schüler freuen sich über neue Sportanlage

Müden. Der Rotgrand-Belag ist verschwunden, die Stolpergefahr gebannt. Jetzt laufen Müdener Grundschüler und Breitensportler auf einer neuen Tartanbahn, um sich im Anschluss beim Weitsprung in neu angelegter Sprungkuhle zu messen. Beide Anlagen wurden gestern auf dem Schulsportplatz eingeweiht. Dafür liefen die Schüler der Klasse 3 A eine Extrarunde im Beisein von Vertretern aus Politik, Verwaltung, Schule und Sportverein.

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Neue Tartanbahn: Die Schüler der Klasse 3a liefen im Beisein von Gerhard Schneider (v.l.), Tobias Kluge, Eckhard Montzka, Horst Schiesgeries und Michaela Wohlgemuth eine Runde.

Quelle: Hilke Kottlick

Die Gemeinde-Unfallversicherung hatte laut Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka moniert, dass der Schotter auf der alten Bahn zu grob sei. Anlass für die Politik, Haushaltsmittel zur Verfügung zu stellen, um an den vier Grundschulen die Tartanbahnen und Sprungkuhlen zu erneuern. 86.000 Euro waren laut Montzka in Müden dafür eingeplant worden.

Dank Einsatz des Gebäudemanagements der Samtgemeinde um Bauamtschef Tobias Kluge fiel die Erneuerung mit 82.000 Euro günstiger aus als geplant. Auch sei innerhalb von sechs Wochen zügig gebaut worden, so Montzka. „Damit ist auch das letzte Paket geschnürt“, meinte er mit Blick auf die Schüler der Aller-Oker-Schule, die sich jetzt ebenso wie die Kinder aus Meinersen, Hillerse und Leiferde über eine neue Tartanbahn und Sprungkuhle freuen können.

Genauso profitieren davon laut Gerhard Schneider, Leiter der Bewegungsabteilung des TuS Müden-Dieckhorst, auch die Breitensportler. „Dieses Thema beschäftigt uns seit Jahren“, meinte Müdens Bürgermeister Horst Schiesgeries. Jetzt sei der bestmögliche Kompromiss zwischen Samtgemeinde, Schule und TuS gefunden worden. Ebenso wie ihre Schüler freute sich Schulchefin Michaela Wohlgemuth über das neue Angebot.

Damit der Tartanbelag lange erhalten bleibt, sollen im Herbst laut Montzka fünf Birken weichen. Sie stehen am Rand der Bahn, ihre Blätter würden den Belag beschädigen, so die Befürchtung. „In der ersten Klasse haben wir die Bäume gepflanzt“, bedauerte Schneider, dass mit den gefällten Birken schöne Erinnerungen schwinden.

hik

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