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Bäume beschädigt, Flieder gekappt

Päse: Ärger auf Friedhof Bäume beschädigt, Flieder gekappt

Ärger auf dem Friedhof in Päse: Dort wurden laut Hans-Peter Becker vom Vorstand des Vereins Dorfleben Pflanzen durch Bauhofmitarbeiter beschädigt. In einem Brief an Tobias Kluge, Bauamtschef in Meinersen, macht Becker seinen Unmut deutlich.

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Friedhof Päse: Der Vorstand des Vereins Dorfleben ärgert sich über „langjährige Zerstörung durch Mitarbeiter des Bauhofes.
 

Quelle: Hilke Kottlick

Päse.  Ärger auf dem Friedhof in Päse: Ein Ahorn ist verschwunden. Der Fuß einer Linde wurde ebenso wie eine Eiche vom Rasenmäher beschädigt. Weitere Fälle schildert Hans-Peter Becker aus Päse im Namen des Vorstands des Vereins Dorfleben in einem Brief an Tobias Kluge, Bauamtschef in Meinersen. Becker macht seinen Ärger über „langjährige Zerstörungen auf dem Päser Friedhof durch Mitarbeiter des Bauhofes“ deutlich.

„Mit zunehmender Verzweiflung und wachsender Wut über die seit vielen Jahren vorkommenden Zerstörungen auf dem Päser Friedhof durch die Mitarbeiter des Bauhofes“ steht laut Becker der Vorstand des Vereins Dorfleben „rat- und mutlos vor der neuesten Untat“. Becker ist sauer: „Ständig wird uns vor Augen geführt, dass die von uns – für die Samtgemeinde kostenlos – auf dem Friedhof eingesetzte wertvolle Lebenszeit verschwendet wurde.“ Er zählt Beispiele auf und teilt mit: „Wir geben den Kampf gegen anscheinend unbesiegbare Ignoranz auf und stellen unsere Arbeiten auf dem Päser Friehof weitgehend ein. Für Anregungen und Ratschläge stehen wir zur Verfügung.“

„Wir bedauern, dass die Dorfgemeinschaft die Arbeit auf dem Friedhof einstellen wird“, sagt Bauamtschef Kluge dazu auf AZ-Anfrage und nach Rücksprache mit den Mitarbeitern des Bauhofs. Um Pflanzen auf dem Friedhof zu schonen, wird Kluge zufolge bereits der Rasen großflächig gemäht. Weitere Arbeiten erfolgen mit einem Freischneider. Auf Handarbeit wird jedoch verzichtet, „das ist zeitlich nicht machbar“, sagt er. Die Arbeiten der Bauhofmitarbeiter erfolgen dem Bauamtschef zufolge „zügig und rational“. Die Mannschaft habe gut zu tun, hebt er allein die Verkehrssicherungspflicht hervor, die samtgemeindeweit auf öffentlichen Flächen, Spielplätzen und auf den insgesamt 17 Friedhöfen gewährleistet sein muss. „Beschädigungen sind bedauerlich“, sagt Kluge, er betont zugleich: „Der Bauhof ist stark unterwegs.“

Auch Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka ergreift dazu das Wort. „Man kann in der Sache durchaus anderer Meinung sein, aber es ärgert mich, wenn man nicht das Gespräch sucht“, sagt er. Sein Vorschlag jetzt lautet, Becker gemeinsam mit den Bauhofmitarbeitern zum klärenden Gespräch einzuladen.

Von Hilke Kottlick

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