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Ausstellung zeigt Kunst aus dem 3D-Drucker

Künstlerhaus Meinersen Ausstellung zeigt Kunst aus dem 3D-Drucker

Besucher im Meinerser Künstlerhaus erleben die Entstehung einer neuen Kunstrichtung. Bei der Ausstellung „Infoditsch“ werden künstlerische 3D-Drucke gezeigt. Der Stipendiat der Bösenberg-Stiftung Fabian Hesse erklärt, wie aus Daten Skulpturen werden.

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Ausstellung im Künstlerhaus: Fabian Hesse zeigt das Portrait von Studienkollegin Mitra Wakil.

Meinersen.  Das hat es in Meinersen noch nicht gegeben: Der Besucher der Ausstellung „Infoditsch“ von Fabian Hesse, Stipendiat der Bösenberg-Stiftung, erlebt im Künstlerhaus die Entstehung einer neuen Kunstrichtung. Es handelt sich um künstlerische 3D-Drucke – um einen Mix aus Kunst und Technik. Dabei erlebt der Besucher auch live die Arbeit eines 3D-Druckers. Sie beginnt am Freitag, 4. August, um 19 Uhr mit Eröffnung der Ausstellung und soll vollendet sein am letzten Tag der Präsentation – am 27. August.

Mischung aus Kunst und Technik

Ein Jahr lang arbeitete Fabian Hesse als Stipendiat der Bösenberg-Stiftung im Künstlerhaus Meinersen. Mit der Ausstellung „Infoditsch“, die am Freitag, 4. August, um 19 Uhr eröffnet wird, endet seine Zeit in dem Dorf an der Oker. Der Stipendiat, der in München, Wien, Berlin und im französischen Lyon studiert hat, zeigt im Rahmen seiner Abschlussausstellung Kunstwerke aus dem 3D-Drucker. Damit erlebt der Betrachter im Künstlerhaus laut Dirk Bösenberg die „Geburt einer neuen Kunstrichtung“ und dabei gleichsam eine Zusammenführung, die sowohl für Künstler als auch für Techniker interessant sein dürfte. Genau diese Mischung war es offenbar auch, die Schüler des Meinerser Gymnasiums faszinierte. Sie erarbeiteten mit Hesse im Rahmen zweier Projekte eigene 3D-Scans und 3D-Drucke (AZ berichtete).

Wie Technologien die Wahrnehmung verändern

Mit seinen künstlerischen 3D-Druck Experimenten betreibt Hesse ein Spiel mit der Verfremdung, und er untersucht, wie neue Technologien die Wahrnehmung und das Denken verändern. Dabei experimentiert der Stipendiat mit 3D-Scannern und lässt mit 3D Druckern Daten zu Skulpturen wachsen. Um in Meinersen einen solchen 3D-Druck live auf einem großen Drucker zeigen zu können, griffen der Künstlerhausverein und die Bösenberg-Stiftung kräftig ins Portemonnaie. Sie finanzierten dem Stipendiaten einen leistungsstarken 3-Drucker. Auch Hesse selbst stemmte laut Bösenberg dabei einen Teil der Finanzierung. „Es ist ein tolles Gerät“, kann der Stipendiat dann offenbar auch kaum glauben, was ihm damit fortan für seine weitere Arbeit zur Verfügung steht. Mit ihm freuen sich Dirk Bösenberg, Rienelt Walkhoff vom Künsterlhaus und vor allem auch Studienkollegin Mitra Wakil. Sie ließ sich nicht nur für einen 3D-Druck von Hesse portraitieren, sondern kam extra aus München angefahren, um ihrem Kommilitonen bei der Ausstellung im Künstlerhaus unter die Arme zu greifen.

Von Hilke Kottlick

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