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„Aussage ist ein Schlag ins Gesicht“

Sozialer Brennpunkt in Meinersen „Aussage ist ein Schlag ins Gesicht“

Aussagen zur Qualität des Gymnasium-Standorts aus dem Papenteich sorgen jetzt in Meinersen für Wirbel. Es geht um die Behauptung, das Schulzentrum sei „des Öfteren ein sozialer Brennpunkt“ gewesen. Die Empörung in Meinersen ist groß.

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Meinersen: Eckhard Montzka weist die Aussage des Rötgesbütteler Bürgermeisters zurück, dass das Schulzentrum Meinersen ein sozialer Brennpunkt sei.

Quelle: Cagla Canidar

Meinersen. „Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Akteure am Schulzentrum Meinersen“, empört sich Meinersens Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka. Anlass ist die Aussage des Rötgesbütteler Bürgermeisters Hermann Schölkmann (WGP). Im Zuge der Diskussion über die Neuordnung des Schuleinzugsbereichs für Gymnasiasten aus den Gemeinden Adenbüttel, Didderse und Rötgesbüttel, die ab 2019 nicht das Lessing-Gymnasium in Braunschweig, sondern das Sibylla-Merian-Gymnasium in Meinersen besuchen sollen, hatte Schölkmann die Qualität des Standorts Meinersen bemängelt – und zwar mit den Worten: „Das Schulzentrum Meinersen war in der Vergangenheit des Öfteren ein sozialer Brennpunkt.“

„Diese Aussage geht unter die Gürtellinie, ich weise sie entschieden zurück“, stellt sich Montzka vor sämtliche Aktiven des Meinerser Schulzentrums. Er berichtet, dass sofort nach Bekanntwerden der Aussage Schölkmanns die Leiter der drei am Gajenberg ansässigen Schulen ihrer Empörung darüber Ausdruck verliehen haben. Sie versicherten laut Montzka, dass nichts Derartiges vorgefallen sei. Auch die Meinerser Polizei habe bestätigt, dass vom Schulzentrum keinerlei Auffälligkeiten bekannt seien.

„Das Schulzentrum in Meinersen ist ein Campus. Dort ziehen alle an einem Strang“, macht sich auch Lutz Hesse, Chef des Fachbereichs Bildung und Soziales in der Samtgemeinde Meinersen, stark für die Einrichtungen am Gajenberg. Schüler des Gymnasiums, der Haupt- und der Realschule arbeiten dort laut Hesse schulübergreifend mit den Aktiven der Jugendpflege und des Seniorenbeirats zusammen. Allein für das Mehrgenerationenhaus, das derzeit dort entsteht, sei eine schulübergreifende Arbeitsgemeinschaft gegründet worden. Schüler aller drei Schulformen restaurieren dabei gemeinsam Möbel, entwerfen Bilder und Deko. Hesses Fazit: „Es ist eine Vorbildschule.“ Auch Montzka stellt klar: „Diese Aussage ist ein Schlag ins Gesicht für alle Akteure am Schulzentrum Meinersen – für Schüler, Lehrer und Eltern.“

Von Hilke Kottlick

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