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Altes Wehr bald als Brücke nutzbar?

Müden Altes Wehr bald als Brücke nutzbar?

Müden. Spaziergänger werden sich freuen: Das alte Wehr in Müden soll bald als Brücke nutzbar sein. Bis dahin gib es aber noch ein paar Details zu klären. Die Verantwortlichen suchen nach Lösungsmöglichkeiten.

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Alte Wehranlage in Müden: Sind alle Versicherungsfragen geklärt und ist ein Sicherheitsgitter montiert, können Spaziergänger diesen Weg vielleicht schon ab Herbst offiziell nutzen.

Quelle: Hilke Kottlick

Einigung ist in Sicht: Sind alle Versicherungsfragen geklärt, kann das alte Wehr in Müden vielleicht noch in diesem Jahr offiziell als Brücke genutzt werden.

Die Wehranlage war aus Sicherheitsgründen vom Unterhaltungsverband Oker geschlossen worden (AZ berichtete). Jetzt gibt‘s Licht am Horizont - vielleicht können die Anlieger das Wehr bereits schon ab Herbst wieder beim Spaziergang einbeziehen, meint Gemeindedirektor Eckhard Montzka.

„Das Wehr ist eine technische Anlage und als Brücke so nicht geeignet“, begründete Dr. Hubertus Köhler vom Unterhaltungsverband Oker die Schließung. Die Gemeinde hat Köhler zufolge einen Architekten beauftragt, um Unfallverhütungsmaßnahmen für das Wehr zu entwerfen. „Ziel der Gemeinde ist es, das Wehr wieder als Brücke zu genehmigen“, erläuterte er. Dazu liege ein zweiter Antrag vor, die Nutzung der Fischerhütte für den Angelsportverein zu genehmigen. Beides greife ineinander. Denn diese Genehmigung ist laut Köhler nur möglich, wenn eine Sicherheitsverkleidung des Wehres gegeben ist.

Diskrepanzen gibt es laut Köhler noch bei der Haftung. So fordere der Unterhaltungsverband die Freistellung von allen Ansprüchen beim Betreten der Brücke und ebenso den Haftungsausschluss bei Forderungen Dritter an den Unterhaltungsverband. Außerdem: „Sollten durch Schabernack Schäden am Wehr entstehen, käme die Gemeinde für etwaige Kollateralschäden auf.“ Stimme die Gemeinde den Forderungen des Unterhaltungsverbandes Oker zu, „steht den Plänen, das alte Wehr wieder als Brücke zu nutzen, nichts mehr im Wege, so Dr. Köhler.

„Es bestand Klärungsbedarf“, sagt auch Montzka. Die Gemeinde sei jetzt auf gutem Weg, die Versicherungsfragen zu klären. Sei ein Sicherheitsgitter montiert, sei die Wehranlage vielleicht schon ab Herbst nutzbar.

hik

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