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Alternative für Schul-Bushaltestelle gefordert

Meinersen Alternative für Schul-Bushaltestelle gefordert

Meinersen. Wenn der Bambergsweg zur Grundschule Meinersen von Mai bis November ausgebaut wird, will die Verwaltung die Bushaltestelle in den Vorfeldweg verlegen. „Das ist viel zu gefährlich“, sind Aktive einer Arbeitsgruppe (AG) überzeugt. Sie trafen sich am Montag zum Ortstermin.

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Sicherheit für Grundschüler: Arbeitsgruppe mit Heiner Beutner (v.l.), Jana Laske, Thomas Spanuth, Detlef Ideker, Thomas Bunk und Carsten Schaffhauser fordert den Fußweg-Bau auf der linken Seite des Bambergweges.

Quelle: Hilke Kottlick

Die CDU-Ratsmitglieder Heiner Beutner, Carsten Schaffhauser, Henrik Ahrens und Fraktionschef Thomas Spanuth sowie Jana Laske vom Elternförderverein der Grundschule, Detlef Ideker vom Sportverein und Polizist Thomas Bunk nahmen die Situation vor Ort unter die Lupe.

„Wird die Bushaltestelle der Grundschule in den Vorfeldweg verlegt, sehen wir große Gefahr für die 300 Schüler und die 100 Kita- und Krippenkinder“, erläuterte Spanuth. Zur gleichen Zeit treffen Schulbusse, Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad kommen, und Eltern, die ihren Nachwuchs mit dem Auto bringen, aufeinander. Ein gefährliches Chaos sei vorprogrammiert.

Das war Anlass für die AG-Mitglieder, zwei Alternativen zur Verlegung der Bushaltestelle zu erarbeiten. Bunk erläuterte Plan eins: Demnach fahren die Busse über die Dalldorfer Straße auf dem Plattenweg bis zum Wendehammer der Schule. Und er nannte auch Plan zwei: Der Bus hält am Eichenkamp Ecke Vorfeldweg, die Kinder gehen ein Stück Fußweg und gelangen durch die Sportplatzgasse und zwei Pforten auf das Schulgelände. Beide Alternativen seien sicherer als der Verwaltungsplan, so Polizist Bunk. Gespräche mit Schulleitung, Polizei, Sportverein, Verwaltung, Politik und Busunternehmen sollen folgen.

Im Zuge der Baumaßnahmen am Bambergsweg soll laut Planer der Fußweg für die Schüler, die aus dem Meinerser Ortskern zur Grundschule gehen, auf die rechte Seite verlegt werden. Das sehen Vertreter von Polizei, Eltern und Politik anders, die sich zur Arbeitsgruppe zusammengetan haben. „Wir möchten, dass der Weg auf der linken Seite des Bambergsweges in Richtung Schule gebaut wird“, sagt CDU-Fraktionschef Thomas Spanuth. Bei dieser Variante müssten Schüler, die vom Eichenkamp kommen, die Straße nicht überqueren. Die Arbeitsgruppe setzt auf die Sicherheit der Schüler und fordert den Bau eines Geländers zum Graben, der parallel zur Straße fließt.

Spanuth sieht einen weiteren Aspekt: Für den Fall, dass das anliegende ehemalige Könecke-Grundstück für Wohnbebauung genutzt wird (AZ berichtete exklusiv), hätten mit der neuen Fußweg-Variante auch diese Bewohner direkten Anschluss an den Gehweg. Und die AG plädierte für den Bau von 17 Parkplätzen vor der Feuerwehr und dem Gebäude des Zwergenlandes. Spanuth nannte Kosten: 15.000 Euro für die Verlegung des Fußweges, 10.000 Euro für ein Geländer, 20.000 Euro für die Parkplätze. Die Maßnahme verteuert sich damit von 515.000 auf rund 560.000 Euro.

hik

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