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Meinersen Alarmtafel warnt: Feuerwehr rückt aus
Gifhorn Meinersen Alarmtafel warnt: Feuerwehr rückt aus
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00:18 04.02.2019
Warnung für Autofahrer: Heino Kleiß an der neuen Verkehrswarnanlage in Ahnsen. Quelle: Hilke Kottlick
Ahnsen

„Passiert ist noch nichts, aber fünf Mal war es ganz schön knapp“, sagt Heino Kleiß. Der Ahnser Ortsbrandmeister meint damit Beinahe-Unfälle auf der Ortsdurchfahrt: Auto- und Lastwagenfahrer, die rasant die lang gezogene Kurve passieren, übersehen dabei häufig fast die zum Einsatz ausrückenden Feuerwehrfahrzeuge.

„Als uns da beinahe jemand reingebrettert wäre, stand für uns fest – ,jetzt muss etwas passieren’“, blickt Kleiß zurück auf das Jahr 2016. Und da passierte tatsächlich etwas – der Ortsbrandmeister beantragte im Mai eine Ausfahrt-Warnanlage, wie er berichtet.

Solarbetriebene Anlage für 2500 Euro

Diese solarbetriebene Anlage wurde laut Kleiß nun vor 14 Tagen in der Ahnser Ortsmitte in der Uetzer Straße/Einfahrt Lehmweg installiert. „Die Kosten dafür betrugen 2500 Euro“, informiert Andreas Grabow von der Samtgemeindeverwaltung. Das Schild der Warnanlage zeigt ein rotes Dreieck, die Aufschrift Feuerwehrausfahrt 150 Meter und zwei gelb leuchtende Blinklichter.

Alarm-Button ist im Gerätehaus installiert

Der Ortsbrandmeister erläutert den Alarmfall. Danach drückt der zuerst eintreffende Feuerwehrmann im Gerätehaus einen roten Alarm-Button. „Damit wird automatisch das Licht im Haus und auf dem Hof eingeschaltet, die Tore fahren gleichzeitig hoch und die neue Warnanlage in der Uetzer Straße beginnt für etwa zehn Minuten zu blinken.“

Heino Kleiß löst Alarm aus: Wird der Button gedrückt, geht das Licht an, die Tore fahren hoch, die Verkehrswarnanlage blinkt und die Feuerwehr kann gefahrlos ausrücken. Quelle: Hilke Kottlick

Damit bleibt für die Brandschützer ausreichend Zeit zum Ausrücken. Und dabei müssen sie fortan nun nicht mehr befürchten, dass Autofahrer, die aus Richtung Hannover durch Ahnsen fahren, die Einsatzwagen nicht erkennen.

Im Dunkeln ist das Blaulicht weit zu sehen

„Im Dunkeln ist die Gefahr, von Autofahrern übersehen zu werden, nicht so groß“, weiß Kleiß. Das Blaulicht der Feuerwehrfahrzeuge sei dann weithin sichtbar und spiegele sich sogar in den Blättern der Bäume wider. Am Tag dagegen hätten manche Autofahrer in der Kurve oft nicht auf Anhieb erkannt, dass 150 Meter weiter gerade Einsatzfahrzeuge ausrückten. Groß sei da die Gefahr gewesen besonders angesichts der Vielzahl an Verkehrsteilnehmern, die laut Kleiß stets dann durch Ahnsen brettern, „wenn die A2 dicht ist“.

Von Hilke Kottlick

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