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500 Leute evakuiert - Bombe entschäft

Müden-Gerstenbüttel 500 Leute evakuiert - Bombe entschäft

Gerstenbüttel. 500 Personen evakuiert, 250 Rettungskräfte im Einsatz, der Krisenstab tagte die ganze Nacht: Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bei Baggerarbeiten an einem Teich am Donnerstag um 21 Uhr entdeckt.

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Bombenfund im Teich bei Gerstenbüttel: Jürgen Koppelmeyer entschärfte den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Quelle: Kottlick

Erleichterung heute Mittag: Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatten den Blindgänger entschärft.

„Im Wildgarten in Gerstenbüttel wurde die Fliegerbombe bei Baggerarbeiten in einem Teich entdeckt“, so Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka.  Der Fundort wurde laut Ordnungsamtschef Ralf Heuer umgehend gesperrt, und in einem Radius von 1000 Metern kam laut Montzka gestern „ab 8 Uhr keiner mehr rein, sondern nur noch raus“. Die Müdener Turnhalle diente als Evakuierungszentrum.

Bombenfund im Teich bei Gerstenbüttel: 250 Rettungskräfte waren bei der Evakuierung im Einsatz.

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Gespannte Stimmung gestern im Rathaus Meinersen. Spitzen von Polizei, Feuerwehr, DRK und Verwaltung warteten auf die Entschärfung der 120-Kilo-Bombe. „Meistens geht es gut, aber nicht immer. Deshalb sind wir alle hier in Bereitschaft“, meinte Michael Feistel, Gifhorner Polizeichef.

Endlich hatte der Hubschrauber den Luftraum verlassen, der mit Hilfe einer Wärmebildkamera das Sperrgebiet nach Personen absuchte. Um 12.18 Uhr konnte es losgehen. Sechs Minuten dann die Nachricht: „Die Bombe ist entschärft.“

Jürgen Koppelmeyer und Andreas Treder vom Kampfmittelbeseitigungsdienst in Hannover hatten den Zünder entfernt. Seit 23 Jahren macht Koppelmeyer den Job, er sagt: „Eine Entschärfung ist und bleibt gefährlich“.

hik

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