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50 Bürger informieren sich über Gefahrgutlager

Hillerse/Wipshausen 50 Bürger informieren sich über Gefahrgutlager

Gut 50 Bürger hatten sich jetzt im Dorfgemeinschaftshaus in Wipshausen versammelt. Die Bürgerinitiative (BI) Gefahrgutlager Hillerse um Susanne Hennigs hatte zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Anlass ist der Bau eines Gefahrgutlagers bei Hillerse, das in unmittelbarer Nähe zur dortigen Biogasanlage von der Firma Raiffeisen Waren GmbH entsteht.

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Infoveranstaltung: 50 Bürger stellten Fragen zum Gefahrgutlager bei Hillerse.

Quelle: Antje Ehlers (Archiv)

Gut 50 Bürger hatten sich jetzt im Dorfgemeinschaftshaus in Wipshausen versammelt. Die Bürgerinitiative (BI) Gefahrgutlager Hillerse um Susanne Hennigs hatte zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Anlass ist der Bau eines Gefahrgutlagers bei Hillerse, das in unmittelbarer Nähe zur dortigen Biogasanlage von der Firma Raiffeisen Waren GmbH entsteht.

Die BI wollte über den neuesten Stand informieren und darüber diskutieren. Geladen waren neben dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), vertreten durch Helga Laue vom Peiner Kreisverband, auch das staatliche Gewerbeaufsichtsamt (GAA) mit Sitz in Braunschweig. Dessen Leiter Andreas Aplowski stellte sich bereitwillig den Fragen der BI und der Bürger.

Im aktuellen Verfahren ist die Widerspruchsfrist gegen den Bescheid zur Erteilung der Baugenehmigung zwar abgelaufen, die BI hatte sich aber erweitertes Widerspruchsrecht vorbehalten und wollte den Abend nutzen, um weiteren offenen Fragen nachzugehen. Diese gab es überwiegend im Bereich des nach Angaben der BI unzureichenden Brandschutzkonzeptes. Dieses nahm Aplowski auf und versprach eine erneute sorgfältige Prüfung der Akten. Zu dem Vorwurf der BI, dass die Ämter (Landkreise Peine und Gifhorn sowie die Gemeinden) Informationen absichtlich zurückhielten, konnte er keine Stellung beziehen.

Raiffeisen-Pressesprecher Reemt Bernert erklärte, dass „eine transparente Information der Bürger seitens des Unternehmens gewünscht und jederzeit möglich“ war. Diese sei nur nicht gut angenommen worden.

Erklärtes Ziel der BI ist es, eine möglichst hohe Sicherheit für die Bürger zu erhalten, gerade auch bezüglich des Lieferverkehrs. Dieser wird zu großen Teilen über die ohnehin schon stark belastete B 214 geführt.

ane

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