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Zünftige Party: 3000 feiern die Frühlingswiesn

Isenbüttel Zünftige Party: 3000 feiern die Frühlingswiesn

Isenbüttel. Fast 3000 Besucher feierten tanzend auf den Bänken und Tischen, viele von ihnen in Lederhosen und Dirndl gekleidet: Die von der AZ präsentierten Frühlingswiesn am Freitag und am Samstag bei Roth of Switzerland in Isenbüttel waren ein voller Erfolg und werden wohl keine Eintagsfliege bleiben.

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Frühlingswiesn in Isenbüttel: Fast 3000 Leute feierten am Freitag und Samstag bei Roth - präsentiert von der AZ.

Quelle: Michael Franke

„Ich bin überwältig, wie es läuft“, sagte Tell Roth bereits Freitagnacht. Und legte sich fest: „Das soll Tradition werden.“ Rund 3000 Besucher waren an beiden Tagen da. Konzept und Programm zogen wahre Massen an.

Beim zweiten Titel schunkelte der erste Tisch, beim dritten das ganze Zelt: Als Einheizer traten am Freitag die Münchner Zwietracht und am Samstag Die Oberbayern auf. Sie sind unter anderem ein Grund, warum Roth in Zusammenarbeit mit der Gilde-Brauerei die Oktoberfeststimmung in den Frühling holte: Denn beide Bands sind in München fest gebucht, „die kriege ich im Oktober nicht“. Aber auch ansonsten wollte er seine Wiesn nicht im Oktober machen, sondern als Frühlingsgaudi etablieren.

Im Ausschank war unter anderem ein spezielles Jubiläumsbockbier der Gilde-Brauerei, das in Isenbüttel Premiere hatte. Den ersten Anstich nahm am Freitag Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff vor, am Samstag griff Landrat Dr. Andreas Ebel zum Holzhammer.

Tolle Stimmung: Mit zünftiger Stimmungsmusik und gezapftem Bier feierten fast 3000 Menschen die Frühlingswiesn.

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Österreicher, Ex-Funkenmariechen und Hamburger ganz ausgelassen

Eigentlich hatte sich Nicole Krämer ihr Dirndl fürs Münchner Oktoberfest voriges Jahr gekauft – doch dann kam etwas dazwischen. Nun holte sie am Freitagabend bei den Frühlingswiesn damit den Titel „Miss Dirndl“. Sie fand das Event in Isenbüttel toll, und das soll was heißen bei der nach eigenen Angaben „extrem verwöhnten Göre“: „Ich bin eigentlich Kölnerin, ein ehemaliges Funkenmariechen und mit solchen Partys aufgewachsen.“

Auch Karin Platzer musste sich nicht extra ein Dirndl kaufen, sie hat drei im Schrank. Denn die seit 20 Jahren in Gifhorn Lebende stammt eigentlich aus Graz. In Isenbüttel fühlte sie sich gleich heimisch. „Gute Stimmung, gute Musik, gute Idee.“ Und: „Die Leute sind angenehm gut drauf.“

Darya Askani aus Hamburg hat sich dagegen extra ein Dirndl gekauft. Zwei probierte sie an. „Das erste gefiel mir dann doch nicht so.“ Sie entschied sich „nach Bauchgefühl“ für das zweite. Nicht nur Lebensgefährte Thomas Schulze aus Gifhorn bestärkte sie darin, die richtige Wahl getroffen zu haben: Sie wurde am Samstag zu „Miss Dirndl“ gekürt.

Der Halb-Österreicher Nicky Urbanitsch (38) aus Wahrenholz hatte „richtig Spaß“, wie er ihn aus südlichen Gefilden her kenne. „Die Leute stehen auf den Bänken.“

„Es macht sehr viel Spaß“, sagte Salvatore Berto aus Wolfsburg, typisch gekleidet in – übrigens eigener – Lederhosentracht. „Die bayrische Stimmung ist voll da“, bestätigt sein Kumpel Matthias Anold aus Seershausen. Thomas Freibott aus Wolfsburg hatte sich extra eine Lederhose von einem Freund geliehen. Und dann das: „Ich musste erstmal einen Knopf umnähen.“ Aber gelohnt habe es sich allemal: „Die Feier ist super.“

„Tolles Event, absolut gelungen“, sagte Andreas Abruzzese aus Gamsen. Die warme Jahreszeit mit einer solch zünftigen Party einzuläuten, „ist eine super geile Sache“.

rtm

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